Mario Sedlak
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Windkraftwerke erzeugen Ökostrom.

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Solarzellen gibt es noch nicht so viele. Sie erzeugen ebenfalls Ökostrom.

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Wärmekraftwerke verbrauchen viel fossile Energie und wandeln sie unter hohen Verlusten in elektrische Energie um. Den wertvollen Strom dann wieder in Wärme zurückzuverwandeln, ist daher nicht so umweltfreundlich.

Auf der Spur zurück zum Kraftwerk

Was passiert wirklich, wenn ich meinen Wasserkocher einschalte oder mir eine Stromheizung leiste? Mein Stromverbrauch steigt, also muss irgendein Kraftwerk mehr Strom erzeugen. Welches Kraftwerk wird das sein?

Keines dieser Kraftwerke kann also den Strom liefern, den ich mehr verbrauche, wenn ich mehr elektrische Geräte in Betrieb nehme. Übrig bleiben allein die Wärmekraftwerke. Es klingt absurd: Jeder weiß, dass fossile Energie begrenzt ist, aber heute ist sie die einzige Energieform, die im Überfluss vorhanden ist und zum Schließen der Lücke zwischen Erzeugung und Verbrauch verwendet werden kann.

Zwar sind auch Sonne und Wind im Überfluss vorhanden, aber ihre Nutzung ist gratis, wenn man entsprechende Anlagen einmal errichtet hat. Das bedeutet, dass keine Solarzelle und kein Windkraftwerk abschalten würde, wenn ich ihren Strom nicht kaufe, weil ich weniger verbrauche. Es ist auch kaum anzunehmen, dass mehr Solarzellen oder andere Ökostrom-Kraftwerke errichtet werden, wenn ich mehr Strom verbrauche. Das liegt daran, dass der Ökostrom-Ausbau erfreulicherweise in vielen Ländern gut gefördert wird. Was den Ausbau begrenzt, sind hauptsächlich die begrenzten Kapazitäten der Herstellerfirmen (obwohl die laufend erweitert werden).

Durch die Förderungen sind alle Ökostrom-Kraftwerke Gewinn bringend. Solange es genügend Investoren gibt, kann man also davon ausgehen, dass global gesehen so viel wie möglich gebaut wird, unabhängig davon, ob ich mehr oder weniger Strom verbrauche. Die Gewinne der Ökostrom-Anbieter sind relativ gering bis gar nicht vorhanden – weil sie für ihren Ökostrom nicht viel mehr als ein herkömmlicher Strom-Anbieter verlangen – und fallen daher kaum ins Gewicht.

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Zusammenfassung (Seite 4 von 4)