Dieser Artikel wurde im SOL-
Österreich – Ukraine: 1zu1
Auf der SOL-
Gemeinsam gegen Landminen
Der Verein „Gemeinsam gegen Landminen – GGL Austria“ finanzierte seit 2017 Minenrisiko-
Aufklärungsteams informierten in sozialen Netzwerken, wie man sich inmitten von Kämpfen am besten schützen kann, z. B. „wie man die Wohnung vor Explosionen, Splittern und Trümmern absichert und wie man sich bei einem Chemiewaffenangriff verhalten sollte“, erläutert die stellvertretende Programmleiterin Olena Kryvova.
Landminen, Streubomben usw. sind auch nach dem Krieg noch sehr gefährlich. Die Teams von „Gemeinsam gegen Landminen“ (GGL) informierten die Bevölkerung über das Minenrisiko, bereiteten nordöstlich von Kiew im Gebiet um Tschernihiw die Minenräumung vor und brachten schwere Trümmer-
Die Teams von GGL bestehen aus Einheimischen, die vom Projektpartner FSD geschult und betreut werden. Hauptstützpunkt war in Mariupol. Ein Teammitglied (Artur Konovka) ist bei den Bombardements der Stadt gestorben.
Gesellschaft für bedrohte Völker
„Nicht alle Geflüchteten aus der Ukraine sind in den Nachbarländern willkommen: Roma werden beschimpft und haben Mühe, Zugtickets zu bekommen – manchmal werden ihnen gar medizinische Hilfe oder andere überlebenswichtige Güter verweigert“, berichtet die „Gesellschaft für bedrohte Völker“. Nadine Papai ist Obfrau des österreichischen Ablegers dieser Gesellschaft. Sie hat selbst Roma-
Papais Verein „Lebenszeichen – Gesellschaft für bedrohte Völker Österreich“ hilft vor allem Minderheiten, daher hat er 3 Hilfslieferungen für Roma an der ukrainischen Grenze durchgeführt und die Ausgabe von 1000 warmen Mahlzeiten an Roma und andere benachteiligte Gruppen in Kharkiv (Ukraine) finanziert. Außerdem hat er ukrainischen Roma-
Hilfswerk Ost
Auch das „Hilfswerk Ost – Aufbauhilfe für Osteuropa“ konnte ein paar Hilfsgüter in die Ukraine bringen, erklärte Obmann Gottfried Gary auf Nachfrage von SOL. Die Ukraine war bereits vor dem Krieg Schwerpunkt dieser 1zu1-