Mario Sedlak
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Über meine Artikel

Treibhausgas-Einsparmöglichkeiten im Vergleich

eine Flugreise Österreich – New York und zurück 4000 kg
10 000 km Autofahren 1500 kg
Verzicht auf alle Tierprodukte 1200 kg/Jahr
ein mittelgroßer Hund[1] 800 kg/Jahr
kein Fleisch essen 500 kg/Jahr
Ersparnis durch Bio-Mischkost statt konventioneller 350 kg/Jahr
eine Katze[2] 350 kg/Jahr
Elektrogeräte auf Standby 300 kg/Jahr
elektrischer Wäschetrockner[3] 300 kg/Jahr
verpackungsfrei einkaufen[4] 300 kg/Jahr
auf alle Plastiksackerln verzichten[5] 5 kg/Jahr

Zum Vergleich: Die gesamten Treibhausgas-Emissionen betragen in Österreich ca. 9000 kg CO2-Äquivalente pro Kopf und Jahr (mit Berücksichtigung von importierten Produkten ca. 13 000 kg[6]). Um die Klimaziele noch einhalten zu können, dürfte jeder Erdenbürger nur noch rund 2000 kg pro Jahr ausstoßen.

Quellen

[1] Ökobilanz von Haus- und Heimtieren (PDF), S. 26 (im PDF S. 37) – „Wenn angenommen wird, dass auf Autofahrten für Spaziergänge verzichtet wird, dann sinkt die Belastung durch den Hund beträchtlich auf ... 790 kg CO2-Äquivalente pro Jahr.“
[2] Ökobilanz von Haus- und Heimtieren (PDF), S. 28 (im PDF S. 39) – „Im Szenarion ohne Katzenklappe ... 340 kg CO2-Äquivalente pro Jahr“
[3] Der durchschnittliche Stromverbrauch eines 10 Jahre alten Wäschetrockners (von der Art eines Wärmepumpentrockners) liegt bei rund 4,1 kWh pro Trockengang. Ein modernes Gerät der Energieeffizienzklasse A+++ verbraucht dagegen nur rund 1,45 kWh pro Trockengang. 160 Trockengänge pro Jahr (alles laut Web.de). Ich rechne mit 2 kWh · 160/Jahr · 0,9 kg/kWh = 288 kg/Jahr.
[4] The American Carbon Foodprint (PDF), S. 7 (im PDF S. 9) – „Just making the packaging that encases so many foods accounts for 10% of all food production emissions, or about 655 pounds of CO2e annually per American.“ (1 Pfund = 0,5 kg)
[5] The climate mitigation gap: education and government recommendations miss the most effective individual actions – „switching from plastic bags to reusable shopping bags in order to save 5kg of CO2 per year“
[6] Climate Change Centre Austria: Klimawandel. Vermeidung und Anpassung (PDF), S. 1 – „Erste Ergebnisse für die konsumbasierten Emissionen ... Österreichs zeigen, dass diese 50–60% über den produktionsbezogenen (territorialen) Emissionen liegen“.