Fernwärme- | Seite 3 von 5 | ![]() ![]() |
Energiequelle zur Beheizung
Ob die Simmeringer Gewächshäuser auch 2016 noch von der Fernwärme beheizt werden, ist unklar, denn die Fernwärme plane eine drastische Preiserhöhung. Von einer Verdopplung ist die Rede. Diese gab es seit 2008 bei den Haushaltskunden annähernd auch schon (der Arbeitspreis stieg von 3,183 Cent/kWh auf 5,749 Cent/kWh). Grund ist der Preisverfall am Großhandelsstrommarkt. Während bis 2008 Wärme ein Nebenprodukt war, wird nun mehr und mehr der Strom zum Nebenprodukt. Das bedeutet, dass der Wärmepreis nicht mehr so stark vom Strompreis gestützt werden kann. Die Fernwärme ist für Wohnungsmieter allerdings immer noch relativ günstig. Wie die Lage für Gewächshausheizungen ist, lässt sich schwer herausfinden. Wien Energie veröffentlicht keine Großkunden-
Warum nicht bio?
Alle LGV-
Wieder ist ein Reizwort gefallen. „Die Biobauern spritzen Kupfer! Das darf nicht einmal ich verwenden!“, informierte mich Alfred Wallner sichtlich aufgewühlt. In der Tat dürfen Biobauern Kupfer gegen Pilzerkrankungen spritzen, weil es (noch) kein anderes wirksames, natürliches Mittel gibt. Kupfer kann sich im Boden anreichern und das Bodenleben schädigen. Das wäre aber in den Glashäusern der Familie Wallner gar kein Thema, da ja kein Austausch mit dem Boden stattfindet.
Der Mineraldünger müsste durch einen Kompostauszug oder dgl. ersetzt werden.
Der Anbau in Steinwolle ist gemäß Artikel 4 der EU-
Alternative zu Nützlingen und ggf. Pestiziden
Warum verwenden sie nicht Fliegenschutzgitter, damit keine Insekten hineinkönnen? Weil dann der Luftaustausch behindert werden würde. Die Schädlinge sind winzig, daher müsste es sich um ein sehr feinmaschiges Gitter handeln. Durch das würde dann wenig Luft gehen. Eine „kontrollierte Wohnraumlüftung“, wie sie in Passivhäusern notwendig ist, scheint in Treibhäusern überraschenderweise noch nicht angekommen zu sein.
Auswahl der Pflanzen
Ich esse viel mehr Obst als Gemüse. Bei Obst schaut die regionale Versorgung im Umkreis von Wien aber schlecht aus. Warum werden z. B. keine Melonen im Glashaus angebaut? Laut Herrn Wallner liegt das an den Preisen. Die Konkurrenz aus dem Süden sei da zu stark. Wenn überhaupt, lassen sich nur kleinere Melonen in Österreich züchten. Ich habe im vergangenen Sommer einmal eine kleine Bio-
Warum nicht im Freiland?
Wärmebedürftige Fruchtgemüsearten wie Tomaten, Paprika, Gurken und Melanzani werden fast nur noch im Gewächshaus kultiviert. Tomaten sind im Freiland außerdem anfällig für Pilzkrankheiten. Treibhaus-
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Quellen
[1] | EU- |