Positive Umweltwirkungen von Wasserkraftwerken
Alternative zu fossiler Energie
Den negativen Umweltwirkungen von Wasserkraftwerken stehen natürlich auch positive Effekte gegenüber: Wasser ist eine Form von erneuerbarer Energie, welche bei ihrer Nutzung die Luft nicht belastet. Durch Errichtung von großen Wasserkraftwerken – anstatt von Wärmekraftwerken – könnten jährlich Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden, was eine Maßnahme zur Bekämpfung des Klimawandels wäre.
Ich bin von der Argumentation jedoch nicht überzeugt, denn wenn nicht das eigentliche Problem – das unaufhörliche Stromverbrauchswachstum – gelöst wird, haben wir in wenigen Jahren alle Flüsse vollständig verbaut und genauso viel Kohlendioxid-
Bemerkenswert finde ich, dass sogar der Politiker Hermann Scheer, der sich aufgrund seines Einsatzes für die Energiewende einen guten Namen bei den Umweltschützern gemacht hat, offenbar keine Kritik am Ausbau der Wasserkraftnutzung zulassen will. Die Naturschützer, sagt er, wollten die letzten Oasen retten, während wegen des Klimawandels "längst die Welt als Ganzes bedroht ist".
Wasserspiegel
Die Donau wurde im 19./20. Jahrhundert begradigt, wodurch sie schneller fließt und sich tiefer eingräbt. Das bewirkt dann auch ein Absinken des Grundwasserspiegels, wodurch die umgebenden Auen austrocknen können. Der Aufstau durch ein Wasserkraftwerk hebt den Wasserspiegel und wird daher manchmal als Lösung für dieses Problem vorgeschlagen.
Aber wenn ein künstlicher Eingriff des Menschen für die Verschlechterung verantwortlich ist, warum dann nicht diesen Eingriff so weit als nötig rückgängig machen? Genau das wird im Nationalpark Donau-
Mein Fazit
Wasserkraft ist zwar eine "saubere Energieform", aber dennoch immer mit gewissen Umweltbelastungen verbunden. Ihre Nutzung ist nur im Vergleich mit anderen Möglichkeiten, und nur wenn auf die Bedürfnisse der Organismen bestmöglich Rücksicht genommen wird, gut.