Mario Sedlak
Umweltschutz
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Biotop im Garten

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Nährstoffarme Wiese

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Frosch im Wald

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Frosch im Moor

Biotope

Biotope sind Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Ein bekanntes Beispiel ist ein künstlicher Teich im Garten, wo sich z. B. Lilien und Frösche ansiedeln können. Aber auch ein Haufen Laub oder eine Ecke im Garten, die einfach sich selbst überlassen wird, ist für viele Arten ein wertvolles Biotop.

Die ganze Erde ist ein Biotop, denn überall gibt es Leben. Aber kaum eine Pflanzen- oder Tierart kann in allen Biotopen leben. Manche brauchen ganz bestimmte Umweltbedingungen, an die sie perfekt angepasst sind. Fleisch fressende Pflanzen beispielsweise kommen nur auf extrem nährstoffarmen Böden vor. Zusätzlicher Dünger, der etwa von benachbarten Äckern ausgewaschen wird, ist für sie keine Hilfe, sondern bewirkt im Gegenteil, dass sich die ganz "normalen" Pflanzen ansiedeln und die "Spezialisten" verdrängen. Zum Artenschutz gehört daher das Bewahren von Lebensräumen in Form von Schutzgebieten.

Interessenskonflikt

Unberührte Natur galt lange Zeit als unnütz für den Menschen. Er hat seine Umwelt ohne Rücksicht auf Pflanzen und Tiere so verändert, wie es ihm vorteilhaft erschien:

Heute werden die vergangenen Sünden zum Teil wieder gutgemacht, aber der Mensch ist immer noch ein starker Konkurrent der Natur:

Manche Menschen denken auch heute noch, dass intakte Natur unnütz ist:

Muss sogar ein Vogel, der sich einbildet, nur im Binnenland Österreich und an einem Salzufer sein Nest bauen zu können, seine geschützte Werkstätte kriegen? Ist "Anpassen oder Aussterben" nicht Motto der evolutionären Entwicklung auf unserem Planeten?

So eine Denkweise finde ich erschütternd: Da wird einfach so das Lebensrecht mancher Organismen und letztlich der ganze Umweltschutz infrage gestellt. Aber was ist, wenn wir das letzte Exemplar einer Art vernichtet haben und dann feststellen, dass die Art doch eine wichtige Aufgabe im Ökosystem gehabt hat?

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Artenschutz