Mario Sedlak
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Ein Haus im Grünen – Traum vieler Menschen

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Kampagne der deutschen Bauern

Zersiedelung

Das eigene Haus im Grünen steht auf der Wunschliste vieler Menschen ganz oben. Auch meine Mutter träumte ihr ganzes Leben von einem eigenen "Flecken Erde". Aus finanziellen Gründen konnte sie sich ihren Traum nicht erfüllen. Aber immer mehr Menschen haben genug Geld: Von 1950–2004 hat sich die Zahl der Einfamilienhäuser in Österreich mehr als vervierfacht.[1]

Nachteile

Durch eine geringe Siedlungsdichte ergeben sich Belastungen für die Umwelt und die Allgemeinheit:

Kritik

Keine Umweltschutzorganisation will die Bewohner von Einfamilienhäusern zum Ausziehen zwingen, auch wenn das "Leben in der Natur" nicht unbedingt so umweltfreundlich ist wie viele glauben. Die Forderungen richten sich hauptsächlich an die Politiker und sollen sinnvolle Anreize setzen:

Meine Meinung

Was ist so schlecht an Reihenhäusern oder größeren Wohnhäusern? Also ich brauche kein eigenes Haus. Auch keinen Garten und ich sehne mich auch nicht nach der Ruhe eines kleinen, verschlafenen Dörfchens. Aber ich kann natürlich verstehen, dass andere Menschen andere Wünsche haben.

Kein Verständnis habe ich jedoch für Menschen, die auf ein abgelegenes Grundstück ziehen, weil dieses am billigsten ist, und dann zusätzliche staatliche Unterstützung, z. B. für ihr Auto zum Pendeln, verlangen. Das Wohnen im Grünen kann man den Leuten nicht verbieten, aber warum muss man es auch noch fördern? Ein Allgemeininteresse an möglichst vielen Einfamilienhäusern kann ich nicht erkennen. Man stelle sich vor, alle Österreicher würden in einem Einfamilienhaus mit Garten und viel Grün rundherum leben, möglichst gleichmäßig über das bewohnbare Staatsgebiet verstreut, denn man will ja nicht an seinen Nachbarn "kleben"...

Weblinks

Quellen

[1] VCÖ-Factsheet 9/2005 (nicht mehr aufrufbar)
[2] VCÖ-Factsheet 9/2005 (nicht mehr aufrufbar)