Mario Sedlak
Umweltschutz
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Umweltschutzorganisationen

Für den Schutz der Umwelt gibt der Staat nicht so viel Geld aus wie etwa für Kulturveranstaltungen, bei denen die Subventionen oft in Form von zusätzlichen Tourismuseinnahmen wieder in die Staatskassa zurückfließen. Deswegen halte ich es für sinnvoll, Umweltschutzorganisationen mit einer Spende zu unterstützen.

Kriterien

Meine Forderungen an eine Umweltschutzorganisation:

Arbeitsweise

Greenpeace, Global 2000 und manch andere Umweltschutzorganisationen bezeichnen sich als "unabhängig". Gemeint ist damit: "unabhängig von Staat und Wirtschaft". Von den Spendern sind sie sehr wohl abhängig. Das bleibt nicht ganz ohne Folgen für die inhaltliche Arbeit. Erscheinen den Spendern die Standpunkte der Organisation zu radikal, wenden sie sich ab. Auch bei den "unabhängigen" Umweltschützern wird man sich daher wohl genau überlegen (müssen), welche Umweltprobleme man anspricht und welche Kampagnen man startet.

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Verschiedene Umwelt-
schutzorganisationen arbeiten Hand in Hand

Es wird sich niemand an das Auto eines Pendlers ketten, um gegen unnötigen Verkehr zu demonstrieren. Greenpeace-Aktivisten kommen auch nicht mit der Zange und zwicken jemandem, der sein ganzes Haus mit Strom heizt, den Strom ab. Aktionen, die sich gegen die Mächtigen richten, sind bei den Spendern beliebter – und wahrscheinlich erreicht man mit ihnen auch wirklich mehr. Generell scheinen die Umweltschutzorganisationen den Zwiespalt zwischen Wahrheit und Spenderwünschen recht gut zu meistern. Wenn es wirklich wichtig ist, sprechen sie auch ein unangenehmes Thema an. Sie geben ihren Unterstützern Tipps, was sie selbst für den Umweltschutz beitragen können, denn nicht nur auf das Spenden kommt es an.

Besonders loben möchte ich, wie gut die Umweltschutzorganisationen miteinander kooperieren, obwohl sie doch zueinander in Konkurrenz stehen. Ein Beispiel dafür war die 2015 eingestellte Marktcheck-Website, wo unterschiedliche Organisationen ihr Spezialwissen zur Verfügung stellten. Alle scheinen an einem Strang zu ziehen, wenngleich es hinter den Kulissen sicher viele Meinungsverschiedenheiten gibt. Auch mit den Tierschützern lebt man "in Frieden"; jeder arbeitet halt in seinem Bereich.

Bei der Verwendung der Spenden darf man sich nichts vormachen: Alle großen Organisationen betreiben Fundraising, d. h. sie bemühen sich intensiv um Spenden und wenden dafür auch Geld auf. Ich finde das ok.

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Greenpeace

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