Mario Sedlak
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Monate
(Abkürzung: mon.)

In unserem Kalender haben Monate zwischen 28 und 31 Tage. Besser wäre, wenn es fünf bis sechs Monate pro Jahr gäbe, die 31 Tage lang sind und alle restlichen hätten 30 Tage, aber anscheinend sind Traditionen stärker als der Wunsch nach einem möglichst gleichförmigen Zeitmaß.

Wegen der schwankenden Monatslängen lässt sich die Dauer von natürlichen Vorgängen, die sich nicht nach menschlichen Kalendern richten, nur ungenau in Monaten angeben. Z. B. dauert eine Schwangerschaft ca. 9 Monate, aber für eine möglichst präzise Berechnung des wahrscheinlichsten Geburtstermins muss man in Tagen rechnen.

Die Umlaufzeit des Asteroiden Chiron wird ebenfalls in Monaten angegeben. Wahrscheinlich ist sie nicht so genau bekannt.

Andere Definitionen

Für die Zinsberechnung bei Sparbüchern und Wertpapieren werden oft alle Monate einheitlich zu 30 Tagen angenommen. Das war sicher eine gute Vereinfachung, als die Zinsen noch händisch oder mit dem Taschenrechner berechnet wurden. Heute wäre die taggenaue Berechnung das Einfachste, während durch die "Vereinfachung" mit den 30-Tage-Monaten sechs verschiedene Zinsberechnungsmethoden existieren, bei denen etliche Sonderfälle zu beachten sind und die zu deutlich unterschiedlichen Ergebnissen führen. (Bei der Firma TeleTrader musste ich diese nachprogrammieren.) Offensichtlich sind auch im Bankwesen die Traditionen sehr stark.

Gebräuchliche Vorsätze

Für Monate sind keine Vorsätze vorgesehen.

Schreibweise

Die Abkürzung "mon." für Monate verwende ich nicht. Schon gar nicht verwende ich die ebenfalls anzutreffende Abkürzung "M", weil diese für den Vorsatz "Mega-" reserviert ist.

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