Mario Sedlak
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Maßeinheiten für Tonhöhe von Musik

Musik basiert auf Frequenzverhältnissen. Bei einer Frequenzverdopplung entsteht ein sehr ähnlich klingender Ton. Deswegen bekommt dieser einen ähnlichen Namen und es wiederholt sich immer wieder dieselbe Tonleiter:

Diagramm

Die Töne auf der Hertz-Skala

Bezeichnung Abk. physikalisch (ca.)
Subkontra-A A2 28 Hz
Subkontra-B B2 29 Hz
Subkontra-H H2 31 Hz
Kontra-C C1 33 Hz
Kontra-Cis Cis1 35 Hz
Kontra-D D1 37 Hz
Kontra-Dis Dis1 39 Hz
Kontra-E E1 41 Hz
Kontra-F F1 44 Hz
Kontra-Fis Fis1 46 Hz
Kontra-G G1 49 Hz
Kontra-Gis Gis1 52 Hz
Kontra-A A1 55 Hz
Kontra-B B1 58 Hz
Kontra-H H1 62 Hz
großes C C 65 Hz
großes Cis Cis 69 Hz
großes D D 73 Hz
großes Dis Dis 78 Hz
großes E E 82 Hz
großes F F 87 Hz
großes Fis Fis 92 Hz
großes G G 98 Hz
großes Gis Gis 104 Hz
großes A A 110 Hz
großes B B 117 Hz
großes H H 123 Hz
kleines C c 131 Hz
kleines Cis cis 139 Hz
kleines D d 147 Hz
kleines Dis dis 156 Hz
kleines E e 165 Hz
kleines F f 175 Hz
kleines Fis fis 185 Hz
kleines G g 196 Hz
kleines Gis gis 208 Hz
kleines A a 220 Hz
kleines B b 233 Hz
kleines H h 247 Hz
eingestrichenes C c1 262 Hz
eingestrichenes Cis cis1 277 Hz
eingestrichenes D d1 294 Hz
eingestrichenes Dis dis1 311 Hz
eingestrichenes E e1 330 Hz
eingestrichenes F f1 349 Hz
eingestrichenes Fis fis1 370 Hz
eingestrichenes G g1 392 Hz
eingestrichenes Gis gis1 415 Hz
eingestrichenes A a1 440 Hz
eingestrichenes B b1 466 Hz
eingestrichenes H h1 494 Hz
zweigestrichenes C c2 523 Hz
zweigestrichenes Cis cis2 554 Hz
zweigestrichenes D d2 587 Hz
zweigestrichenes Dis dis2 622 Hz
zweigestrichenes E e2 659 Hz
zweigestrichenes F f2 698 Hz
zweigestrichenes Fis fis2 740 Hz
zweigestrichenes G g2 784 Hz
zweigestrichenes Gis gis2 831 Hz
zweigestrichenes A a2 880 Hz
zweigestrichenes B b2 932 Hz
zweigestrichenes H h2 988 Hz
dreigestrichenes C c3 1047 Hz
dreigestrichenes Cis cis3 1109 Hz
dreigestrichenes D d3 1175 Hz
dreigestrichenes Dis dis3 1245 Hz
dreigestrichenes E e3 1319 Hz
dreigestrichenes F f3 1397 Hz
dreigestrichenes Fis fis3 1480 Hz
dreigestrichenes G g3 1568 Hz
dreigestrichenes Gis gis3 1661 Hz
dreigestrichenes A a3 1760 Hz
dreigestrichenes B b3 1865 Hz
dreigestrichenes H h3 1976 Hz
viergestrichenes C c4 2093 Hz
viergestrichenes Cis cis4 2217 Hz
viergestrichenes D d4 2349 Hz
viergestrichenes Dis dis4 2489 Hz
viergestrichenes E e4 2637 Hz
viergestrichenes F f4 2794 Hz
viergestrichenes Fis fis4 2960 Hz
viergestrichenes G g4 3136 Hz
viergestrichenes Gis gis4 3322 Hz
viergestrichenes A a4 3520 Hz
viergestrichenes B b4 3729 Hz
viergestrichenes H h4 3951 Hz
fünfgestrichenes C c5 4186 Hz

Andere Schreibweisen

Ton wird auch geschrieben als Anmerkung
c1 c'

daher die Benennung als eingestrichenes C, zweigestrichenes C usw.

Analog für alle Töne der Tonleiter

c2 c''
c3 c'''
c4 c''''
c5 c'''''
cis des Gilt unabhängig von Groß-/Kleinschreibung und nachgestellter Nummer.
dis es
fis ges
gis as
b ais

Abweichungen

Größenordnungen

Ton(bereich) Frequenz
16 Hz tiefster Pedalton einer Orgel – erscheint uns nur noch als vibrierendes Brummen[2]
A2-c5 28–4186 Hz Klavier – Die tiefsten und höchsten Töne werden jedoch kaum verwendet; insgesamt nur 80 der 84 Tasten.[3]
H2-fis4 31–2960 Hz Harfe[4]
E-e1 87–330 Hz Bass Stimmlagen beim Singen[5]
G-g1 98–392 Hz Bariton
B-b1 117–466 Hz Tenor
f-f2 175–698 Hz Alt
gis-gis2 208–831 Hz Mezzosopran
c1-c3 262–1047 Hz Sopran
h-c4 247–2093 Hz Flöte[6]
a4 3520 Hz

hohe Töne der Pikkoloflöte – wirken auf uns schrill und zum Teil schon schmerzhaft.

Noch höhere Töne werden in der Musik kaum genutzt.[7]

Weiter

Maßeinheiten für Zeitdauern in Musik

Weblinks

Quellen

[1]
  • Werner Neumann (Hrsg.): Katechismus der Musik. Als Neubearbeitung und Erweiterung des gleichnamigen Werkes von J. C. Lobe. Wiesbaden: Breitkopf & Härtel, 1975 (1.? Aufl. 1950), S. 25f.
  • Kurt Pahlen: Musik hören, Musik verstehen. Eine Plauderei mit dem Musikliebhaber. Zürich: Schweizer Verlagshaus AG, 1976, S. 81f.
  • Wieland Ziegenrücker: Allgemeine Musiklehre. mit Fragen und Aufgaben zur Selbstkontrolle. München: Goldmann, 7. Aufl. 1984 (Original 1977), S. 13
[2] Wieland Ziegenrücker: Allgemeine Musiklehre. mit Fragen und Aufgaben zur Selbstkontrolle. München: Goldmann, 7. Aufl. 1984 (Original 1977), S. 13
[3] Kurt Pahlen: Musik hören, Musik verstehen. Eine Plauderei mit dem Musikliebhaber. Zürich: Schweizer Verlagshaus AG, 1976, S. 86
[4] Werner Neumann (Hrsg.): Katechismus der Musik. Als Neubearbeitung und Erweiterung des gleichnamigen Werkes von J. C. Lobe. Wiesbaden: Breitkopf & Härtel, 1975 (1.? Aufl. 1950), S. 98
[5] Werner Neumann (Hrsg.): Katechismus der Musik. Als Neubearbeitung und Erweiterung des gleichnamigen Werkes von J. C. Lobe. Wiesbaden: Breitkopf & Härtel, 1975 (1.? Aufl. 1950), S. 95f.
[6] Werner Neumann (Hrsg.): Katechismus der Musik. Als Neubearbeitung und Erweiterung des gleichnamigen Werkes von J. C. Lobe. Wiesbaden: Breitkopf & Härtel, 1975 (1.? Aufl. 1950), S. 101
[7] Wieland Ziegenrücker: Allgemeine Musiklehre. mit Fragen und Aufgaben zur Selbstkontrolle. München: Goldmann, 7. Aufl. 1984 (Original 1977), S. 13