Mario Sedlak
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Eine Schnellladestation der Ella AG

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Bildschirm an der Schnellladestation

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Die Ladesäulen von Konkurrent Smatrics sind vom gleichen Hersteller (ABB).

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Die Ella AG wirbt um Kunden.

Ella AG

Die WEB Windenergie glaubt an eine rosige Zukunft von Elektroautos. Um den Durchbruch zu beschleunigen, hat sie die Tochtergesellschaft Ella AG gegründet. "Ella" bedeutet "elektrisch laden".[1]

Geschäftsmodell

Die Ella AG baut (wie auch andere Anbieter) Schnellladestationen für Elektroautos. Diese ermöglichen es, auch mit einem reinen Elektroauto längere Strecken, die die Reichweite einer Akkuladung übersteigen, zurückzulegen. Für die Ladung mit bis zu 50 kW verlangt die Ella AG derzeit max. 30 Cent/min vom Benutzer (Rabatte möglich). Der Preis wurde – soweit ersichtlich – nicht durch Kostenkalkulationen, sondern mehr oder weniger "demokratisch", im Dialog mit Elektroautofans festgelegt (wobei manche den Preis für überzogen halten[2]).

Zweifel am wirtschaftlichen Erfolg

Mir ist völlig schleierhaft, wie die Ella AG jemals Gewinne erwirtschaften will:

Geschäftsentwicklung

Mein Fazit

Es ist richtig, dass die WEB Windenergie den Aufbau eines flächendeckenden Schnellladenetzes in Österreich über eine Tochtergesellschaft durchführt. So wird die absehbare Pleite nur begrenzte Auswirkungen haben. Wer sich an der Ella AG finanziell beteiligt (hat), sollte sein Investment als Spende betrachten.

Weiter

Aktie der Ella AG

Weblinks

Quellen

[1] Prospekt ELLA Billigungsfassung (PDF), S. 8
[2]
[3] Jahresabschluss und Lagebericht der ELLA AG 2015 (PDF, 2 MB), im PDF S. 13 (Summe aus 6. Personalaufwand und 8. sonstigen betrieblichen Aufwendungen)
[4] Einladung zur 2. ordentlichen Hauptversammlung am 22.4.2016 (PDF), S. 2
[5] Jahresabschluss und Lagebericht der ELLA AG 2015 (PDF, 2 MB), im PDF S. 11 (Anlagevermögen) und 13 (Umsatz)