Mario Sedlak
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Alternativen zum BIP

Wenn das Bruttoinlandsprodukt (BIP) steigt, dann gibt es ein Wirtschaftswachstum, aber das ist nicht unbedingt nachhaltig und wohlstandsfördernd. Deswegen werden andere Indikatoren gesucht, die wachsen sollen.

Beispiele

In vielen Fällen wächst das BIP, während die "nachhaltigen" Indikatoren schrumpfen.

Probleme

Alle Alternativen zum BIP sind problematisch und in der Wissenschaft umstritten – sonst gäbe es nicht so viele verschiedene Indikatoren.

Beispiele

  1. Laut Happy Planet Index ist Moldawien weit besser als Deutschland oder Österreich, was merkwürdig ist, da in Moldawien Leute am verhungern sind, weil sie so arm sind. Ursache ist die einfache Berechnungsformel: Die durchschnittliche Lebenserwartung wird mit der durchschnittlichen Zufriedenheit der Menschen multipliziert und das Ergebnis durch den ökologischen Fußabdruck dividiert. Da arme Menschen i. A. einen kleinen ökologischen Fußabdruck haben, ergibt sich für den ärmsten Staat Europas ein Spitzenplatz laut "Happy Planet Index".
  2. Das Bruttosozialglück wird in Bhutan anhand von 72 genau definierten Messgrößen berechnet. Die Messgrößen basieren zum Teil auf Umfragen. SOL versuchte, das Bruttosozialglück für Österreich auszurechnen, was aber nicht ging, denn ein Faktor in der Umfrage lautet: "Ich erkenne das Wirken von Karma in meinem Leben." Kritik gibt es auch dafür, dass in Bhutan 20% Nepalesen leben, aber im Index ist nur die bhutanische Kultur vertreten.

Was wächst wirklich?

Meine Meinung

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