Mario Sedlak
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In der Natur gibt es keine selbstlose Aufopferung. Auch Bienen fliegen nicht uneigennützig zu den Blüten, um sie zu befruchten.

Gefühle und Fazit

Die Herausforderung ist, dass zunächst alles auf freiwilliger Basis passieren muss. Und obwohl 100% der Menschen für Nachhaltigkeit sind, sind nur ganz wenige bereit, dafür selbst entscheidende Beiträge zu leisten. Das kann man auch verstehen: Wenn es jemanden todunglücklich macht, auf eine Fernreise zu verzichten, dann wird er auch nicht verzichten. Dass es nicht lebensnotwendig ist, die ganze Welt persönlich "kennenzulernen", wird er zugeben. Schließlich haben die Generationen vor ihm die Möglichkeit auch nicht gehabt. Aber seine Gefühle schicken ihn eben dennoch auf Reisen – auch wenn sich dieselben Gefühle sehr nach einer nachhaltigeren Welt sehnen.

Manche Menschen denken, eine Welt mit "mehr Gefühl" wäre die Lösung. Ich hingegen bin überzeugt, dass die Gefühle Teil des Problems sind. Alles, was Menschen tun, wird letztlich durch ihre Gefühle bestimmt, und das Ergebnis ist eben nicht unbedingt das, was für die Welt am besten wäre.

Mein Fazit

Sicher ist, dass wir die Welt nicht retten können, indem wir warten, bis andere (Politiker, Wirtschaftsbosse, "die Reichen", ...) damit beginnen. Wir müssen selbst beginnen! Wer nur fordert, aber selbst nichts beitragen will, wird nicht ernst genommen. Genauso unglaubwürdig ist jemand, der die Wahrheit beschönigt oder verschweigt. Die Hoffnung, damit der guten Sache zu dienen, ist trügerisch. Ob wir mit Ehrlichkeit und Vorbildwirkung die Welt retten können, weiß ich natürlich nicht. Aber ich denke, wir sollten es versuchen. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.

Siehe auch

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