Mario Sedlak
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Interviews

Ö1

Am 5.2.2015 wurde auf Ö1 in der Reihe Journal-Panorama ein Beitrag über Elektroautos ausgestrahlt, in dem ich als Strommarkt-Experte zu Wort gekommen bin. Ich sagte:

[Auch extra gekaufter "grüner" Strom ist nicht so grün, wie viele glauben:] Das ist richtig, vor allem weil der Stromverbrauch ja auch aus fossilen Energieträgern gedeckt wird, und zwar, wenn man sich das anschaut, in der sogenannten Merit-Order-Kurve: Die billigsten Kraftwerke werden zuerst zugeschaltet (von den Erzeugungskosten). Und da Ökostrom keine Erzeugungskosten hat – es braucht ja keinen Brennstoff –, d. h.: Wenn ich zusätzlichen Stromverbrauch habe, dann wird dieser im Endeffekt aus fossiler Energie gedeckt. Also z. B. in Österreich haben wir ja 2/3 Wasserkraft und andere erneuerbare Energieträger im Strommix, und wenn ich den Leuten, die den derzeit verbrauchen, den wegnehme, dann fehlt er dort. Ich habe ihn zwar in meiner Ökobilanz drinnen, aber in der Gesamtökobilanz der Volkswirtschaft ändert sich dadurch nichts. Die Deckungslücke bewirkt dadurch, dass mehr fossile Energie verbrannt wird.
Der Wirkungsgrad eines Elektromotors und eines Elektrofahrzeugs ist wirklich ca. dreimal so gut wie von einem konventionellen Fahrzeug. Allerdings: Bei der Stromerzeugung gehen ungefähr 2/3 der Energie verloren (in thermischen Kraftwerken); bei Gaskraftwerken etwas weniger, bei Kohlekraftwerken etwas mehr, aber im Durchschnitt, auch mit Netzverlusten und vorgelagerten Aufwänden kann man davon ausgehen, dass ungefähr 2/3 verlorengeht. Dadurch gleicht sich der Vorteil des Elektromotors wieder mehr oder weniger aus.
[Graue Energie:] Ein Elektroauto, selbst wenn der Stromverbrauch völlig CO2-neutral wäre, müsste allein deswegen schon 30 000 km fahren, bis es überhaupt erst einmal eine erste Einsparung von CO2 bewirkt. Das ist wiederum auch die Zwickmühle, die ich habe, wenn ich ein Elektroauto so verwenden möchte, dass eine Klimaentlastung entsteht, denn ich müsste eigentlich möglichst viel fahren, aber andererseits ist es immer noch besser, das Auto stehen zu lassen, so oft es geht.
Foto

ORF-Redakteur Lothar Bodingbauer interviewt mich.

ORF Ö1 Campus-Radio

2011 habe ich in zwei Ausgaben der Webradiosendereihe Physikalische Soiree über meine Arbeit und mein Leben gesprochen.

Klick auf das Foto, um weitere Details und Links zum Nachhören zu erhalten.

"Radio Helsinki"

2016 hat mich Rainer Maichin vom freien Grazer Sender "Radio Helsinki" für seine Nachhaltigkeits-Sendereihe Morgen interviewt. Es ging um Energiesparen, mein Leben und einiges mehr. Das Interview dauert 30 Minuten und kann im Archiv angehört werden. Auch in der Sendung über Stromsparmeister komme ich zu Wort (als "Haushalt 2").

Ökoenergie-Blog

Am 16.10.2013 ist ein Interview mit mir erschienen, in dem ich über die Rolle des Stromnetzes bei der Umstellung auf immer mehr Ökostrom Auskunft geben darf.

Utopia.de

Auf Utopia.de bin ich einer von vielen, die sich "eine globale Kehrtwende" zur "Rettung der Welt" wünschen. Im Jahr 2010 wurde ich von der Utopia-Redaktion über die Hintergründe meines Einsatzes für die Umwelt interviewt.

derStandard.at

2001 war ich Web-Projektleiter bei TeleTrader und hatte gerade (mit meinen Mitarbeitern) ein Fonds-Tool auf derStandard.at fertiggestellt. (Damit konnte man Investmentfonds suchen.) Die Auftraggeber von derStandard.at waren mit der Umsetzung sehr zufrieden. Ich dachte mir zunächst nicht viel dabei, als mir am Telefon jemand von derStandard.at durchgestellt wurde, der "Fragen zum Fonds-Tool" hat. Nachdem ich ihm alle beantwortet hatte, stellte sich heraus, dass es ein Redakteur war, der daraus ein Interview machte! Er hat es viel besser geschrieben, als ich geredet hatte. Sogar meinem obersten Chef Christian Baha gefiel es, obwohl eigentlich kein Mitarbeiter außer ihm Interviews geben durfte.

Für mich war dieses 1. Interview ein lehrreiches Erlebnis. Ich dachte immer, man muss lange üben, bis man so tolle Interviews geben kann, wie man sie in Wirtschaftszeitschriften findet. Aber wenn einem der Journalist hilft, geht das fast ganz von alleine.

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