Mario Sedlak
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Problemlösung

Ich denke, ich bin sehr gut im Finden von Problemlösungen. Hier wirkt sich offenbar positiv aus:

Vor allem merke ich, dass andere oft viel schneller kapitulieren, wenn sie bei einem Problem anstehen. Ich arbeite nach dem Grundsatz:

Beispiel

Eine unbekannte ganze Zahl zwischen 0 und 10 000 zu erraten, ist leicht, wenn man mehrere Versuche hat und in jedem Schritt mitgeteilt bekommt, ob die Zahl größer oder kleiner ist. Wenn man einen reproduzierbaren Softwarefehler sucht und den Programmcode zur freien Verfügung hat, kann man so ähnlich vorgehen und so rasch den Ort der Fehlerentstehung eingrenzen. Trotzdem geben meiner Erfahrung nach viele Programmierer schnell auf, wenn sie zunächst intuitiv keine Idee haben, wo sie zum Suchen anfangen sollen.

Ideen

Mir gehen die Ideen, wie ein Problem gelöst werden kann, nicht so schnell aus. Wenn ich nicht weiter weiß, probiere ich etwas aus, was mit dem Problem zu tun hat, auch wenn klar ist, dass ich damit nicht eine Lösung finde. Das bringt mich häufig auf einen guten Gedanken, der dann zum Ziel führt. Diese Strategie hat sich sehr bewährt.

Nicht immer muss man eine Lösung selbst entwickeln. Ich denke, die Menschen versuchen zu viel, immer wieder das Rad neu zu erfinden. Ich habe mir z. B. schon viel Zeit und Mühe gespart, weil ich Chefs und Kunden nicht geglaubt habe, dass eine gewisse Information "sicher nicht im Unternehmen vorhanden" ist.

Andererseits habe ich es auch schon erlebt, dass unkonventionelle Ideen allein deswegen abgelehnt werden, weil man noch nie etwas Derartiges gehört oder gesehen hat. Das ist unwissenschaftlich und innovationsfeindlich.

Ich arbeite zielorientiert in dem Sinne, dass ich unbefangen nach allen denkbaren Möglichkeiten suche, mit denen ein Ziel erreicht werden kann. Ich richte mich nicht unbedingt nach dem, was "man" üblicherweise tut und lasse mich nicht davon abschrecken, wenn andere "schon alle Möglichkeiten durchprobiert" haben. Ich halte mich nicht für den klügsten Menschen der Welt, mache aber immer wieder die Erfahrung, dass ich etwas sehe, was andere nicht gesehen haben.

Schnell versus gründlich

"Ad-hoc-Lösungen" werden in der Softwareentwicklung häufig bei Zeitmangel eingesetzt, sind aber meist nur momentan die schnellsten. Die eingesparte Zeit zahlt man i. A. später mit Zinsen zurück.

Ich löse Probleme lieber so gründlich, dass ich sie nachher "vergessen" kann. Wenn mir das aus Zeitgründen momentan nicht möglich ist, hole ich es später nach.

Ich denke, man kann gegen nahezu alle Probleme oder Fehler Maßnahmen ergreifen, sodass der Eintritt des Schadensfalls völlig vermieden wird oder zumindest nicht mehr so schwer wiegende Auswirkungen hat.

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Kundenorientierung