Mario Sedlak
Radfahren
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Radtour Wien – Berlin
9.–21.5.2013

Über Krems, Budweis, Prag, Dresden und die Lutherstadt Wittenberg fuhr ich nach Berlin – alles mit dem Rad! Von Krems bis Prag waren einige tausend Höhenmeter zu überwinden; danach ging es am Moldau- und Elberadweg relativ flach dahin.

Gesamt geradelte Strecke: ca. 1300 km (Ohne Umwege und Stadtbesichtigungen wären es von Wien bis Berlin auf der Route rund 1000 km gewesen.)

Meinen Plan habe ich trotz vieler Regentage eingehalten. Alle Quartiere hatte ich im voraus gebucht, wobei ich bis Prag wieder bei netten CouchSurfern unterkam. Das große Hochwasser war glücklicherweise erst 2 Wochen später.

Erstmals hatte ich ein Loch im Mantel (am Hinterreifen). Ich bin damit gerade noch ans Ziel gekommen.

9.5.2013 Foto

Donauradweg Wien – Krems

Von Wien bis Tulln fuhr ich auf der Nordseite der Donau, dann bis zum Donaukraftwerk Altenwörth auf der Südseite (weil es nicht anders geht), wo ich wieder an das Nordufer wechselte

Aufgrund des herrlichen Wetters war am Radweg viel Verkehr. Bei leichtem Rückenwind brauchte ich nur 5 Stunden für die 85 km, ohne mich viel anzustrengen.

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9.5.2013 Foto

Krems

In Krems war ich schon öfter. Heute habe ich einmal Zeit, mir die Stadt an der Donau näher anzuschauen.

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10.5.2013 Foto

Kremstal

Ich hatte Mühe, den Kremstal-Radweg zu finden, wobei "Radweg" übertrieben ist, denn die Radroute verläuft großteils auf Straßen.

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10.–11.5.2013 Foto

Waldviertel

Über Berg und Tal geht es bei leichtem Regen zum Grenzübergang Pyhrabruck nach Tschechien. Übernachtet habe ich in Kirchbach bei Rappottenstein.

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11.5.2013 Foto

Radweg nach Budweis

Zu meiner Überraschung ist der Weg von der österreichischen Grenze nach Budweis sehr flach und bestens markiert. Ich musste kein einziges Mal auf meinen Karten nachschauen, worüber ich sehr froh war, da es ausgiebig regnete.

Gewöhnungsbedürftig ist lediglich, dass die Wegweiser weit vor der Abzweigung stehen, oft schon eine ganze Straße vorher. Mehrmals bin ich in Sackgassen eingebogen.

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11.–12.5.2013 Foto

Budweis (České Budějovice)

Für die Besichtigung der Stadt mit dem weltberühmten Bier nahm ich mir einen ganzen Tag Zeit.

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13.–16.5.2013 Foto

An der Moldau

Der Moldauradweg war eine Enttäuschung: meist weit weg von der Moldau auf normalen Straßen im hügeligen Gelände und tw. schlecht markiert. Ich fuhr daher häufig meine eigene Route. Einen Abstecher machte ich nach Písek. Das Atomkraftwerk Temelín war ohne Umweg schön zu sehen.

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16.–19.5.2013 Foto

Elberadweg

In Mělník mündet die Moldau in die Elbe und ich fahre am Elberadweg über Ústí nad Labem und Dresden bis in die Lutherstadt Wittenberg. Der Elberadweg ist von der Qualität her mit dem Donauradweg vergleichbar, d. h. schön zu fahren. Allerdings geht es an zwei Stellen nur mit der Fähre weiter.

Ich fuhr flussabwärts und hatte zum Glück keinen Gegenwind. Dieser ist angeblich so häufig, dass empfohlen wird, flussaufwärts zu radeln.

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20.5.2013 Foto

Lutherstadt Wittenberg

Im 16. Jahrhundert kritisierte hier Martin Luther die römisch-katholische Kirche. Heute zieht er zigtausend Touristen pro Jahr in die Stadt.

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20.–21.5.2013 Foto

Radweg Berlin – Leipzig

Von der Lutherstadt Wittenberg bis nach Berlin sind es auf dieser Radroute 113 km. Ab ca. der Hälfte ist sie nur spärlich beschildert. Gut, dass ich mir in Wittenberg von der Touristeninformation eine (grobe) Karte des Radwegs besorgte.

Die Route verläuft vor allem ab der 2. Hälfte überwiegend auf Straßen. Steigungen waren kaum beachtenswert. (Habe Ärgeres erwartet.)

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21.5.2013 Foto

Berliner Mauerweg

Da, wo früher eine Mauer Berlin teilte, kann man heute mit dem Rad fahren. Allerdings ist der Weg weniger spektakulär, als ich dachte, denn die Deutschen haben alle Spuren des ehemaligen Todesstreifens gründlich entfernt. Nur einige Bauwerke durften stehen bleiben.

Die Route ist tw. übergenau markiert, aber vor allem bei Kreuzungen und im dichter verbauten Bereich musste ich manchmal raten. Ich fuhr den Teil an der südlichen Stadtgrenze von Berlin und hätte dann irgendwo mit der Fähre den Großen Wannsee überqueren müssen. Die Anlegestelle habe ich aber nicht gefunden.

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