Mario Sedlak
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Über meine Artikel

Diesen satirischen Artikel habe ich während meines Mathematik-Studiums geschrieben. Er wurde in der Studentenzeitung Das Theorem, 5/1997, S. 5 veröffentlicht.


Gegendarstellung

In dem Artikel Funktionalanalysis – Strafe Gottes? wird der irreführende Eindruck erweckt, dass die Funktionalanalysis ein langweiliger und überflüssiger Gegenstand sei. Diese Behauptung ist unrichtig. Richtig ist vielmehr, dass sie die Königin der Mathematik ist und viele überaus nützliche Anwendungen vorzuweisen hat, wie z. B. Prüfungsstoff, Gedächtnistraining beim Auswendiglernen der Beweise, Übungstext für das Erlernen des Formelsatzsystems LaTeX uvm.

Der Vorwurf, dass alle Begriffe der Funktionalanalysis unanschaulich sein sollen, muss vehement zurückgewiesen werden. "Schauder-Basis", "Haar-Bedingung" und "Lemma von Zorn" sprechen doch für sich. Und als spezielles Service wurden sogar eigene Konstrukte entwickelt, um die Sache zu vereinfachen. In einer indiskreten Topologie beispielsweise konvergiert jede Folge gegen jeden Punkt – aufwendiges Grenzwertberechnen entfällt. Dieser Service wird von den Studenten sehr gut angenommen. Einziges Manko: Bei der Prüfung ist ein derartiges Entgegenkommen leider nicht mehr möglich.