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Lokomotive der ÖBB

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Wiener Hauptbahnhof

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ÖBB-Fahrkartenautomat

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Die Wahl eines Vorteilstickets kann von Nachteil sein!

ÖBB (Österreichische Bundesbahnen)

Ich fahre mit den ÖBB, wenn ich Ausflüge mache oder Freunde besuche. Meistens bin ich problemlos unterwegs.

Die Fahrplanabfrage auf der Website funktioniert überraschend gut. Ich informiere mich dort immer über die genauen Zeiten, Bahnsteige und Aufenthalte meiner geplanten Zugsfahrt. Auch den Preis erfahre ich so. Wenn ich Fragen habe, kontaktiere ich die E-Mail-Hotline.

Preis

Den Preis einer ÖBB-Fahrkarte findet man am besten online heraus. Der Trend geht weg von Kilometerpreisen hin zu frei schwankenden Preisen, je nach Nachfrage und Konkurrenzangeboten (wie z. B. vom Flugverkehr bekannt). Es gibt viele Sonderangebote, z. B. für Gruppen ab zwei Personen oder bei Bindung an einen bestimmten Zug. Wenn du dich nicht selbst in den Tarifdschungel einlesen willst, kannst du dich natürlich auch am Schalter beraten lassen. Ich würde aber nicht darauf vertrauen, dass die Mitarbeiter dort wirklich alle Tarife kennen. Es gibt sogar ein eigenes Reisebüro, das damit wirbt, "durch Kombination aller Kniffe und Tarife" die billigste Fahrkarte zu finden.

Kauft man eine Vorteilscard, kann man 1 Jahr lang bis zu 50% billiger fahren. Diverse Organisationen bieten einen Rabatt auf den Erwerb der Vorteilscard. Für mich bot der WWF mit 83 € den günstigsten Preis. So lohnte sich die Karte bereits, wenn man zweimal die Strecke "Wien – Salzburg" hin und zurück fuhr. Ob die Aktion für WWF-Spender noch gültig ist, weiß ich jedoch nicht. Seit Einführung der innerösterreichischen Sparschiene lohnt sich die Vorteilscard nur noch für spontane oder kürzere Fahrten (bis 100 km), wo es nur Vollpreistickets gibt.

Mit Vorteilscard ist es nicht immer um 50% billiger, weil die Preise im Verkehrsverbund anders kalkuliert werden. In wenigen Fällen kann ein Vorteilsticket sogar teurer als eine normale Fahrkarte sein. Siehe Foto

Kauf der Fahrkarte

Ich kaufe die Fahrkarte am liebsten beim Automaten. Über's Handy ist es mir zu umständlich, und am Schalter bringt die Vorteilscard nur max. 45% Ermäßigung. Innerösterreichische Sparschiene-Angebote sind nur im Internet erhältlich. Es ist auch Bankeinzug möglich, aber für Neukunden ohne Vorteilscard begrenzt auf 30 € innerhalb der ersten 12 Tage, danach 100 € pro Zahlungsvorgang. (Stand: September 2011)

Die Bedienung des Fahrkarten-Automaten ist meines Erachtens nicht schwierig: Für eine Einzelfahrt gibt man das gewünschte Ziel über eine Bildschirmtastatur ein. Es gibt aber keine Bestpreisgarantie.

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Kritik an den ÖBB – Zu verbessern gibt es trotz allem noch einiges.

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