Mario Sedlak
Umweltschutz
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ÖBB-Tarifdschungel

Es gibt meines Erachtens zu viele Tarife bei den ÖBB. Ich habe tagelang die verschiedenen Preise und die Bedingungen, unter denen sie gelten, studiert. Der Rechnungshof zählte 241 verschiedene ÖBB-Sonderpreisaktionen. Manchmal scheinen nicht einmal mehr die ÖBB-Mitarbeiter durchzublicken. Falsche Auskünfte sind keine Seltenheit.

Keine Bestpreisgarantie

Noch komplizierter wird es durch die Kombinationsmöglichkeiten von Verbund- und ÖBB-Tickets:

Preisrätsel und Paradoxien

Kritik

Neben Rechnungshof und Konsumentenschützern kritisiert auch die Schienen-Control GmbH das unübersichtliche Ticketsystem der ÖBB. Sogar die ÖBB selbst sehen Handlungsbedarf. Schon 2000 planten die ÖBB "mit aller Intensität" eine Tarifreform. Danach wurden die Spezialtarife aber eher mehr als weniger. 2011 sollte es schon wirklich einfacher werden. Die ganze Reform sollte 2014 umgesetzt sein. 2012 gab es immer noch 61 Tarife. 2014 gab es noch 31 Tarife.

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Schnellbahnstation Lobau

Weblinks

Quellen

[1] ÖBB, Kommentar auf Facebook, 11.1.2016 – "der Beta-Shop läuft auf einem Testsystem. Aus technischen Gründen können wir die Angebote nicht synchronisieren. Daher kann es durchaus vorkommen, dass Sie im neuen Shop zum Beispiel eine SparSchiene finden, im bisherigen Shop aber nicht (und vice versa)."
[2] Tickets & Buchung – Beta ÖBB Blog (nicht mehr aufrufbar), Stand 2015 – "Zwischen den Vertriebskanälen kann es in Einzelfällen zu geringfügigen Preisunterschieden kommen. Das ergibt sich daraus, dass am Ticketschalter bzw. am Fahrkartenautomat der verkehrsübliche Weg zur Preisberechnung herangezogen wird. Das ist der Weg, den die Kunden am wahrscheinlichsten fahren. Die ÖBB App berechnet – wie auch schon bisher – jene Strecke, die die Kunden bei ihrer Buchung angeben."
[3] Rechnungshof: Reihe Bund 2010/3 (PDF, 3 MB), S. 152 (im PDF S. 156)