Mario Sedlak
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Websites

Alle zusammengehörigen Webseiten und sonstigen Inhalte, die mittels Browser über das Internet aufrufbar sind, werden als eine Website bezeichnet. Auch Web-Auftritt, Web-Präsenz und dgl. sind üblich. Wesentlich ist, dass die Dokumente ein mehr oder weniger einheitliches Erscheinungsbild aufweisen und über eine gemeinsame Navigation verbunden sind. Veröffentlichen zwei Autoren unter derselben übergeordneten Adresse völlig unabhängig voneinander ihre Inhalte, dann würde ich das als zwei getrennte Websites betrachten.

Übersetzt heißt "Website" so viel wie "Ort im Netz". Es handelt sich aber um einen gedanklichen Ort, denn ein und derselbe Webserver kann viele verschiedene Websites bereitstellen. Im Fall von meiner Website sedl.at sind es weit über 100. Die Besucher meiner Website bekommen davon aber nichts mit.

Weitere Begriffe

"Website" ist eine sehr allgemeine Bezeichnung: Alles, was du im Browser mit einer http- oder https-Adresse aufrufen kannst, liegt auf einer Website. Andere Begriffe haben tw. subtile Bedeutungsunterschiede, die vor allem Computerlaien nicht geläufig sind und die ich deswegen hier erläutere.

Eine Homepage ist eigentlich nur die Startseite einer Website (auch auf meiner Website gibt es eine Startseite; der Link dorthin befindet sich rechts oben). Der Begriff wird aber häufig synonym für "Website" gebraucht.

Eine Website kann als Blog bezeichnet werden, wenn sie hauptsächlich Beiträge enthält, die mit einem Veröffentlichungsdatum versehen sind und nach der Veröffentlichung üblicherweise nicht mehr aktualisiert werden. Außerdem geben Blogbeiträge die subjektive Sicht des Autors wieder. Eine Nachrichten-Website würde man nicht als "Blog" bezeichnen, wohl aber die Artikel, die in Zeitungen "Kommentar" genannt werden (denn diese geben ebenfalls nur eine Meinung wieder). Meine Website ist der Definition zufolge kein Blog, wird aber dennoch häufig so bezeichnet. Der Trend scheint dahin zu gehen, dass alle Websites, wo Privatpersonen ihre Ansichten veröffentlichen, als "Blog" gelten. Ursprünglich wurde der Name dem Logbuch eines Kapitäns entlehnt. Blogbeiträge zu veröffentlichen, heißt auch bloggen und die Autoren nennt man Blogger.

Ein Wiki ist eine Website, die von allen Besuchern (oder zumindest einem großen Kreis) schnell und einfach umgeschrieben werden kann. Bekanntes Beispiel ist die Wikipedia. Besitzen nur bestimmte Leute ein Schreibrecht, dann handelt es sich für alle anderen nicht um ein Wiki. Das Wiki wird in dem Fall dann nur als Content-Management-System verwendet.

Woher die Bezeichnung Portal – z. B. für Finanzportale – kommt, ist mir selbst nicht ganz klar; vielleicht weil sich die Betreiber des "Portals" vorstellen, dass sie den Benutzern eine "Tür" zu einem großen Informationsangebot öffnen. Für kleine, überschaubare Websites ist der Begriff nicht passend.

Websites werden gerne auch "Plattform" genannt – vielleicht weil man sich eine Website als einen Ort vorstellt, wo man diverse Informationen ablegen kann (was ja auch stimmt).

Die Bezeichnung "Webmaster" für den Autor einer Website wird meinem Eindruck nach zusehends ungebräuchlich; heute kann jeder mit einem Content-Management-System (z. B. auf der Wordpress-Website) ohne technische Kenntnisse drauflos schreiben und sieht sich deswegen nicht als "Webmaster". So nennen sich heute mehr oder weniger professionelle Ersteller von Websites.

Adresse

Heutzutage hat fast jede Website einen eigenen Namen (z. B. sedl.at). Dieser Name wird in der Fachsprache Domain genannt. Oft beginnt der Name mit "www.", aber das ist keineswegs notwendig (wie du auf meiner Website siehst), sondern nur Tradition.

Die Endung ".at" bedeutet, dass die Adresse in Österreich registriert ist. Andere Endungen wie ".com" oder ".org" kennzeichneten ursprünglich kommerzielle Angebote bzw. Websites von Organisationen. Heute darf die jeder nach Gutdünken verwenden.

Bei Domains wird zwischen Groß- und Kleinbuchstaben nicht unterschieden; sonst in der Adresse schon. (Meine Website habe ich extra so programmiert, dass sie falsche Groß-/Kleinschreibung toleriert.)

Wenn du dich bei der Domain vertippst, leitet dich u. U. dein Internet-Provider auf seine Suchseite um. Das kann problematisch sein.

Meistbesuchte Websites

Es gibt weit über 100 Millionen Websites. Zu den am häufigsten aufgerufenen Websites gehören:

In der Liste der meistbesuchten .at-Websites kannst du z. B. sehen, welche Nachrichtenwebsites in Österreich am angesagtesten sind (wobei allerdings Die Presse mit ihrem Online-Angebot fehlt, da dessen Adresse auf .com endet). Weitere Daten findest du bei der Österreichischen Webanalyse.

Nach Themen gruppiert sind die beliebtesten Websites aus den Bereichen:

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Kritik an Websites – Im Laufe der Zeit hat sich das Internet nicht nur zum Guten verändert.

Siehe auch

Weblinks