Mario Sedlak
Umweltschutz
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Vorstellung von Ideen bei einer SOL-Veranstaltung

Was ich am Verein SOL mag

Vernetzung

Die Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil sorgen innerhalb der großen Gruppe von Menschen, die unsere Gesellschaft verbessern möchten, für interdisziplinären Austausch. Hier ein schönes Beispiel:

Das Besondere an diesen Veranstaltungen war, dass es hier zu sonst schwer denkbaren Begegnungen zwischen Menschen aus dem Sozial- und dem Öko-Bereich kommen konnte. So schwärmten etwa beim Thema "Wohnen" die einen von Ökosiedlungen, während die anderen über Baurichtlinien für RollstuhlfahrerInnen sprechen wollten – und der Aha-Effekt stellte sich bei den Fragen ein, ob denn die besprochenen Öko-Siedlungen rollstuhlgerecht bzw. wie baubiologisch die Behindertenheime wären.[1]

Auch die Vereinszeitung erfüllt ihren Zweck als Diskussions- und Verbreitungsplattform meines Erachtens sehr gut. Zu viele Umweltschutzorganisationen und andere Initiativen arbeiten unabhängig voneinander oder gar gegeneinander. SOL hilft ihnen, sich zu vernetzen und am gleichen Strang zu ziehen. Beispiele:

Ein jährlich erscheinender Kalender sorgt für Austausch zwischen den Religionsgemeinschaften, die ihn gemeinsam gestalten.

SOL selbst arbeitet bei vielen Netzwerken mit. Dadurch werden Kräfte gebündelt.

Toleranz

Passend zum Ziel der Vernetzung ist SOL für alle, die irgendwie "die Welt retten" wollen, grundsätzlich offen.

da wir nichts schriftlich fixiert haben, wir stehen so und so zu diesem Thema. Es ist eine enorme Vielfalt von Meinungen[2]

Das gefällt auch mir, weil ich mein Wissen einbringen kann und niemand von mir fordert, eine bestimmte Meinung anzunehmen.

Standpunkte

SOL bleibt relativ nahe bei den Fakten und spricht damit "Realos" wie mich an:

Menschen und Arbeitsweise

Die Mitarbeiter, Funktionäre und Aktivisten bei SOL erlebe ich als ehrlich und verlässlich. Man kann sachlich, konstruktiv reden, weil es kaum Machtdenken und "Vereinsmeierei" gibt. Alle eint das Ziel, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ich wurde und werde ermutigt. Es gibt wenig Bürokratie und Gremien. Wenn jemand eine Idee hat, kann er diese relativ einfach ausprobieren.

Der Verein arbeitet über Jahrzehnte mit großer Konsequenz und erreicht damit auch was – zumindest Sichtbarkeit von "Solidarität, Ökologie und Lebensstil". Genau diese Sichtbarkeit von Pionieren, die heute schon "vorangehen", ist meines Erachtens entscheidend, damit auch andere mitgehen und letztlich das nötige Umdenken in der Gesellschaft stattfindet.

Weiter

SOL über Wirtschaftswachstum und Alternativen zum BIP

Quellen

[1] Sustainable Austria, 2.2010 (PDF, 2 MB), S. 2
[2] Vera Besse laut Christine Gantner: Die Bedeutung von Nichtregierungsorganisationen in der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (PDF), Diplomarbeit, 2006, S. 137

Seite erstellt am 18.1.2017 – letzte Änderung am 4.10.2018