Mario Sedlak
Umweltschutz
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Wünsche von Lesenden des SOL-Magazins

Alle paar Jahre werden Unterstützende des Vereins SOL nach ihren Wünschen befragt. Da geht es auch um das SOL-Magazin – dem "Leitmedium" des Vereins. Die folgenden Anregungen nehme ich mir bei meiner Arbeit in der Redaktion des SOL-Magazins besonders zu Herzen. Einige Kritikpunkte sind alt und hoffentlich heute nicht mehr zutreffend, aber sie dürfen nicht vergessen werden.

Positive, praxisnahe Artikel

Von der Redaktion der SOL-Zeitung wünsche ich mir, dass von unserer Arbeit und im weiteren viel davon geschrieben wird, wie man wirklich solidarisch, ökologisch und genussvoll leben kann. D. h. dass es in der SOL-Zeitung mehr Berichte von Mitgliedern über Genusserlebnisse, Gesundungserlebnisse, Geld-Spar-Erlebnisse und Erlebnisse in der Familie und im Freundeskreis beim Umsetzen und Praktizieren dieser Lebensweise gibt, statt dieser vielen wissenschaftlichen und politischen Projekte.
Jedesmal, wenn ich im SOL-Magazin blättere, bin ich begeistert und verblüfft, was für eine wohlwollende, kommunikations-offene, tätig-werden und (vor)leben-Stimmung ich bekomme (statt einer verärgerten, aufgeregten, verzweifelten, evtl. sogar einer Art "angriffslustigen" Stimmung, wie es oft in sonstigen Medien, die diese Themen berühren, der Fall sein kann). Das ist insbesondere das, was ich so außergewöhnlich finde am SOL-Magazin – es ist zwar auch der Inhalt, aber mehr noch die Stimmung, die ich in mir weitertrage in den Alltag und in konfliktbehaftete Situationen.
Die SOLis gehören sicher zu den nachhaltig lebenden Zeitgenossen; es trifft also die Falschen, wenn wir den Spiegel einer fatalen Zukunft vorgehalten bekommen.
Mehr "Positives", es gibt sie auch – die Guten und Verantwortungsbewussten auf dieser Welt! Bitte mehr über solche berichten, und "kurz und bündig".
Mehr positive Beispiele für klimagerechtes Leben

Selbst zum Wandel beitragen

Permanentes Erinnern an die "Politik mit dem Einkaufskorb" und die daraus entstehende "Macht" als KonsumentInnen, Entscheidungen zu einer nachhaltigen Veränderung des allgemeinen Konsumverhaltens mit herbeizuführen – vor allem im Hinblick auf die kommenden Generationen, sprich unsere Kinder > die müssen das lernen!
Obgleich das einfache, achtsame Leben heute in fast allen Medien doch relativ ausführlich besprochen wird, ist da von SOL nichts zu hören oder lesen.

Verständlichkeit und Gefühle

Für mich passt die Verständlichkeit der Texte. Für Menschen mit Lernbeeinträchtigungen, die ich kenne, sind die meisten bis alle Texte zu schwierig geschrieben.
Ich arbeite mit Frauen, die ihren Pflichtschulabschluss nachholen und in der Regel aus "bildungsfernen Gesellschaftsschichten" kommen. Gerne würde ich ab und an im Unterricht Texte aus dem SOL Magazin im Unterricht lesen, doch dazu sind sie BEI WEITEM zu schwer. Generell ist dies ein Problem, da die Inhalte, die SOL der Gesellschaft näher bringen möchte, einen Großteil der Gesellschaft nicht erreichen.
Muss vieles "überlesen", weil Berichte mir zu wissenschaftlich sind. Bitte keine Fachausdrücke, "Fremdwörter", verwenden; kürzer und verständlicher – ruhig ein wenig mit Emotionen – schreiben.
Manchmal könnte es ein wenig lebendiger sein

Layout

Bei aller Wertschätzung für das Magazin, aber jedes Mal, wenn ich es in die Hand nehme, denke ich mir: Uijegerl, das Layout entspricht den Anfängen der PC-Zeit in den 90er Jahren und es wäre höchste Zeit, hier das längst ausstehende Face-Lifting in Angriff zu nehmen

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Meine Vorgaben an Autoren des SOL-Magazins

Seite erstellt am 13.1.2024 – letzte Änderung am 25.1.2024