Mario Sedlak
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Schlafen

Schlafdauer

Schlafen ist ein grundlegendes Erfordernis des menschlichen Lebens – und auch ein sehr zeitintensives: Ich brauche im Durchschnitt 10 Stunden pro Tag, inkl. 40 min zum Einschlafen und 20 min zum Aufwachen. Zur Bestimmung dieser Zeiten habe ich monatelang meinen Schlaf-Wach-Rhythmus genau protokolliert. Während des Einschlafens sah ich immer wieder auf die Uhr, sodass ich auch diese Zeit gut schätzen konnte.

Ausreichend zu schlafen, ist mir sehr wichtig und meines Erachtens kein Luxus, sondern Notwendigkeit: Wenn ich nicht ausgeschlafen bin, kann ich nicht kreativ sein, z. B. schreiben oder mir Problemlösungen ausdenken. Es gibt Studien, wonach Menschen, die tagsüber geistig sehr aktiv sind, nachts mehr Schlaf brauchen.[1] Das könnte meinen überdurchschnittlichen Schlafbedarf erklären.

Ich glaube, dass mein Körper selbst am besten weiß, wie viel Schlaf er braucht und dass es am besten ist, ihm seine Wünsche zu erfüllen.

Schlafposition

Ich schlafe immer am Bauch oder auf der Seite. Am Rücken liegend kann ich kaum einschlafen. Das war schon immer so. Laut einer Broschüre ist die Bauchlage schädlich für die "notwendigerweise intensiv gedrehte Halswirbelsäule" und "auf jeden Fall zu vermeiden".[2] Ich bin davon jedoch nicht überzeugt und vertraue bis auf Weiteres meinem Instinkt.

Den Kopfpolster verwende ich nur am untersten Ende, sodass er gerade noch den oberen Teil meines Kopfes stützt.

Ich muss unbedingt zugedeckt sein, sonst schlafe ich schwer ein. Wenn's heiß ist, verwende ich statt der Decke ein Leintuch und decke mich zumindest tw. zu.

Umgebungseinflüsse

Sekundenschlaf

Jeder weiß, dass es sehr gefährlich sein kann, wenn man beim Autofahren einnickt. Was aber nicht so bekannt ist: Sekundenschlaf ist auch bei offenen Augen möglich. Das hat man z. B. bei Schlafentzugsexperimenten festgestellt.

Ich glaube, dieses Phänomen auch zu kennen: Wenn ich gerade nichts zu tun habe, z. B. beim Warten auf die U-Bahn, dann fixiere ich manchmal für ein paar Sekunden bis zu 1 Minute irgendeinen Punkt, ohne die Augen jedoch scharf zu stellen. Es ist, als würde mein Gehirn hier in einen "Bereitschaftsmodus" gehen. Diesen Zustand kann ich jederzeit beenden, aber es ist angenehm, wenn er länger anhält. Ein Wimpernschlag kann ausreichen, und mein Gehirn schaltet wieder auf "normal".

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Schlaf-Wach-Rhythmus

Weblinks

Quellen

[1] Amerikanischer Psychiater Ernest Hartmann lt. Carl Sagan: Die Drachen von Eden. Das Wunder der menschlichen Intelligenz. München; Zürich: Droemer Knaur, 1978 (Original 1977), S. 157
[2] Fit für's Leben. Der Gesundheitsratgeber von A bis Z, S. 21 (Hauptzielgruppe der Broschüre sind anscheinend Pensionisten.)