Mario Sedlak
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25-Stunden-Tag

Wenn ich erst dann schlafen gehe, wenn ich müde bin, dann wird es jeden Tag später. Mein natürlicher Schlaf-Wach-Rhythmus ist rund 25 Stunden lang. Während eines 3-wöchigen Urlaubs (im Jahr 2003) habe ich versuchsweise diesem Rhythmus freien Lauf gelassen. Dadurch habe ich für mich den 25-Stunden-Tag eingeführt.

Wenn ich Freunden davon erzähle, dann muss ich meist sehr ausführlich erklären, was ich hier gemacht habe. "Der Tag hat doch nur 24 Stunden, das kannst du doch nicht ändern!?", heißt es beispielsweise. Daher habe ich in folgender Tabelle ganz genau aufgeschrieben, wie ich auf 25 Stunden komme:

Tag Meine Schlafenszeit
Mo 0:00–10:00
Di 1:00–11:00
Mi 2:00–12:00
Do 3:00–13:00
Fr 4:00–14:00
Sa 5:00–15:00
So 6:00–16:00
Mo 7:00–17:00
Di 8:00–18:00
Mi 9:00–19:00
Do 10:00–20:00
Fr 11:00–21:00
Sa 12:00–22:00
So 13:00–23:00
Mo 14:00–0:00
Di 15:00–1:00
Mi 16:00–2:00
Do 17:00–3:00
Fr 18:00–4:00
Sa 19:00–5:00
So 20:00–6:00

Du siehst in der Tabelle: Ich ging während des Versuchs jeden Tag um (durchschnittlich) 1 Stunde später schlafen, daher liegen zwischen zwei aufeinander folgenden Schlafengeh-Zeitpunkten 25 Stunden. Das meine ich mit "25-Stunden-Tag". Nach 24 Tagen habe ich einen ganzen Tag "übersprungen", d. h. in den 24 Tagen habe ich nur 23 Mal geschlafen.

Vorteile

Nachteile

Studien

Man hat (freiwillige) Versuchspersonen ohne Uhren in abgeschottete Bunker gesperrt und beobachtet, wann sie schlafen gehen. Bei den meisten ist der Tagesrhythmus länger als 24 Stunden.

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Einschlafen

Siehe auch