Mario Sedlak
Umweltschutz
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1. Wiener Hochquellenleitung

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Wasserschutzgebiet, aus dem ein Teil des Wiener Trinkwassers kommt

Wasser sparen

Von allen Dingen, die man für die Umwelt tun kann, scheint mir Wassersparen die geringste Priorität zu haben. Zwar gibt es in vielen Gegenden der Erde Wasserknappheit, doch wenn ich hier in Wien Wasser spare, bleibt deswegen nicht mehr für die Menschen in Afrika oder anderswo übrig. Trinkwasser, das die Wiener nicht verbrauchen, fließt ungenutzt in die Donau.[1]

Hingegen ist in Deutschland bei neu gebauten Häusern eine Regenwassernutzung "fast Standard".[2] Dort ist das sinnvoll, da das Wasser dort oft unter Energieeinsatz und mit chemischer Aufbereitung gewonnen wird.

Erst recht sinnvoll ist das Wassersparen, wenn das Wasser aus einer Meereswasserentsalzungsanlage kommt, wie etwa in Spanien oder im nahen Osten. Dann ist Wassersparen gleichzeitig Energiesparen.

Ich sage aber nicht, dass man in Wien das Wasser verschwenden soll. Ich lasse am WC die Spülung auch nicht länger als nötig laufen. Bei steigendem Wasserverbrauch müssten neue Quellgebiete erschlossen werden,[3] was einen möglicherweise nachteiligen Eingriff in die Biotope darstellt. Aber bevor uns das Wasser ausgeht, gäbe es noch viele Einsparmöglichkeiten:

Ich will damit sagen:

Das alles gilt natürlich nur für kaltes Wasser. Warmes Wasser, sofern es nicht aus einem Sonnenkollektor kommt, braucht viel Energie zur Herstellung und soll daher immer sparsam verwendet werden.

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Warmwasser sparen

Weblinks

Quellen

[1] Naturschutzbund: Leseprobe (nicht mehr aufrufbar) aus Natur und Umwelt im Pannonischen Raum, 4/2003
[2] Umweltberatung: Die neue Umwelt. Zeitschrift für Umweltschutz & Lebensqualität, 3.1999, S. 3
[3] Rüdiger Maresch, die Grünen: Beitrag vom 22.3.2007 (nicht mehr aufrufbar)