Mario Sedlak
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Lebensversicherung

Die Lebensversicherung ist eines der bekanntesten Produkte zur Geldanlage. Man zahlt jahrzehntelang regelmäßig ein und bekommt am Laufzeitende das angesparte Kapital samt Erträgen ausbezahlt. Auch eine Auszahlung als lebenslange Zusatzpension kann vereinbart werden. Zusätzlich zahlt die Versicherung, wenn der Kunde während der Ansparzeit stirbt, eine vereinbarte hohe Summe an die Hinterbliebenen (oder sonstige Begünstigte seiner Wahl).

Vorteile

Nachteile

Varianten

Kritik

Lebensversicherungen bringen ... die höchsten Provisionen. Entsprechend eifrig werden sie verkauft – und zwar von allen Versicherungsinstituten.
Die ersten Prämienzahlungen bei einer Lebensversicherung dienen der Deckung der Abschlussprovision für den Versicherungsvermittler, bringen also keine Zinsen[2]
Die klassische Lebensversicherung hat ausgedient. Selbst bei hohen Garantiezinsen ist ein Erhalt der Kaufkraft nicht möglich. ... Hände weg!
Viele fondsgebundene Lebensversicherungen sind zu teuer. Teilweise verlangen die Versicherer Effektivkosten von über 4 Prozent [pro Jahr].
Die Abschluss- und Verwaltungskosten sind meist sehr hoch und fressen Steuervorteile oft auf.

Fazit

Zum Sparen oder als Altersvorsorge ist der Abschluss einer Lebensversicherung nicht empfehlenswert.

Für die Absicherung von Hinterbliebenen ist eine reine Risikoversicherung, die nur den Todesfall abdeckt, sinnvoller als eine gemischte Er- und Ablebensversicherung.

So eine reine Ablebensversicherung wird kaum beworben. Auch bei Aufnahme eines Kredits drängt die Bank oft auf den Abschluss einer Lebensversicherung, obwohl eine Ablebensversicherung oder Kreditrestschuldversicherung viel günstiger wäre.

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Risiken bei der Geldanlage

Quellen

[1]
[2] Verein für Konsumenteninformation: Geldanlage kompakt, 2005, S. 70 (nicht mehr aufrufbar)

Seite erstellt am 7.6.2022 – letzte Änderung am 28.6.2022