Mario Sedlak
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Garantieprodukte

Viele würden zwar gern an den Gewinnen, die man am Aktienmarkt erzielen kann, mitnaschen, scheuen aber das Risiko von Verlusten. Auf diese Zielgruppe haben es Banken mit ihren Garantieprodukten abgesehen. Damit geht scheinbar ein Traum in Erfüllung: so sicher wie ein Sparbuch und trotzdem die Chance auf Erträge wie mit Aktien.

Schaut man sich diese Produkte näher an, kann man einige Einschränkungen und Nachteile entdecken:

Banken haben sicher nichts zu verschenken. Wenn du mehr Ertrag haben willst, musst du auch ein höheres Risiko in Kauf nehmen. Anders ist es bei einer seriösen Geldanlage nicht möglich.

Alternative

Ein "Garantieprodukt" kannst du dir ganz leicht selber machen, indem du z. B. 10% deines Geldes in Aktien (über Investmentfonds oder Zertifikate) investierst und die restlichen 90% am Sparbuch belässt. Selbst wenn die Aktien wertlos werden, kannst du den Verlust über die Sparbuch-Zinsen in überschaubarer Zeit aufholen. Und sollten die Aktien im Wert steigen, bist du voll und unbegrenzt daran beteiligt.

Steuerliche Behandlung

So viel ich weiß, ist bei allen Garantieprodukten 27,5% Kapitalertragsteuer auf die Gewinne fällig. Wenn diese "nicht verbrieft" sind, wären es nur 25%.

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