Mario Sedlak
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Ausgleichsschlaf

Als ich noch Nachtmensch war, hatte das frühe Aufstehen keinen Vorteil für mich. Während des Zivildienstes war ich 1 Woche in der Reinigungsabteilung, die auch in den Ferien um 6 Uhr zu arbeiten beginnt. "Das ist toll", heißt es, "da hast um 14 Uhr aus und kannst noch den ganzen Tag nutzen!" In Wirklichkeit bin ich um 15 Uhr heimgekommen, hab was gegessen und bin gleich schlafen gegangen, weil ich so müde war. Als ich aufwachte, war es eigentlich schon wieder Zeit zum Schlafen...

Schlafkonto

Fehlenden Schlaf muss man nachholen. Manche glauben das nicht, aber das Schlafdefizit sammelt sich wie auf einem Konto an, bis man es durch zusätzlichen Schlaf ausgleicht. Dieser "Ausgleichsschlaf" wird von meinem Körper bei Bedarf zu bestimmten Zeiten angefordert:

Seit ich meinen Schlaf-Wach-Rhythmus stabilisieren konnte, sodass ich immer ausgeschlafen bin, brauche ich kaum noch Ausgleichsschlaf.

Probleme

Der Ausgleichsschlaf kann meinen Schlaf-Wach-Rhythmus vorübergehend oder vielleicht auch für länger durcheinander bringen.

Wenn ich meinen Schlaf-Wach-Rhythmus in Richtung früherer Zeiten verschieben möchte, dann sollte ich einen Ausgleichsschlaf vermeiden, um möglichst früh einschlafen zu können. Das ist jedoch unangenehm und trotzdem nicht immer erfolgreich.

Kurzer Ausgleichsschlaf

Einen 10-Minuten-Schlaf ("Power-Napping") mache ich nicht. – Das Aufwachenmüssen ist so unangenehm.

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Leistungstiefs und -hochs im Tagesrhythmus