Mario Sedlak
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Schulzentrum Ungargasse

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Großer Hof

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Mit Sportanlagen

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Schülerheim

Schulzentrum Ungargasse

Das Schulzentrum Ungargasse in Wien 3 bietet folgende Ausbildungen an:

Ich habe am Schulzentrum Ungargasse absolviert:

Das Gebäude befindet sich bei der Schnellbahn-Station "Rennweg" und ist daher auch für Schüler aus Niederösterreich relativ gut zu erreichen. Für Schüler aus weiter entfernten Bundesländern gibt es ein angeschlossenes Schulheim.

Besonderheit

Am Schulzentrum Ungargasse werden Körperbehinderte zusammen mit anderen Schülern gemeinsam unterrichtet. Für Schüler mit Einschränkungen werden spezielle Förderungen und Therapien angeboten. Dafür stehen eigene Räumlichkeiten und ein Schwimmbecken zur Verfügung.

Behinderte werden bevorzugt aufgenommen, d. h. auch wenn ihr Notendurchschnitt eigentlich zu schlecht ist.

Mein Eindruck

Integration

Die Integration von Behinderten funktioniert meines Erachtens einwandfrei. Eine andere Gruppe wird hingegen nicht integriert: die Mädchen. Sie werden in den technischen Ausbildungsrichtungen, wo der Mädchen-Anteil etwa 10% beträgt, in den A-Klassen gesammelt, damit die Stundenpläne leichter erstellt werden können (wegen den Leibesübungen, die für Mädchen und Buben getrennt sind). Ich bin ein entschiedener Kritiker dieser Anti-Integration, die 1990/91 eingeführt wurde. Da ich nur 1 Jahr lang Mädchen als Mitschüler in der Klasse hatte, sind mir viele Erfahrungen und Erkenntnisse entgangen, die ich in späteren Jahren nachholen musste.

Ich denke, hier könnte man eine andere Lösung finden. Das Lernen sozialer Fähigkeiten ist meines Erachtens eine der wichtigsten Aufgaben, die die Schule zu vermitteln hat.

Man hat auch versucht, Schüler nach ihrer Religion in den Klassen zu gruppieren. Dadurch vereinfacht sich die Stundenplanerstellung wegen dem je nach Glaubensbekenntnis unterschiedlichen Religionsunterricht. Man ist von der Idee aber wieder abgekommen, weil sich eine starke Häufung von Schülern desselben Glaubens als nachteilig für die Gruppendynamik erwiesen hat.

Anmeldung

Zumindest zu meiner Zeit (1989) mussten sich alle Schüler vor der Aufnahme einen Vormittag lang im Schulzentrum Ungargasse anstellen und kurz untersuchen (bzw. befragen) lassen. Auch wenn sie keinerlei Behinderung haben, war die "Eignungsuntersuchung" verpflichtend.

Gebäude

Das Gebäude wurde Mitte der 1980er Jahre errichtet und gefällt mir sehr gut. Die Räume sind hell und es gibt einen großen Hof sowie Terrassen und Pausenbereiche.

In den Klassenzimmern gibt es spezielle Anschlussdosen, wahrscheinlich um Diaprojektoren fernsteuern zu können. Kaum jemand weiß, wofür sie wirklich gut sind. Vermutlich wurden sie noch nie benutzt. Ich erachte sie als "Mahnmal gegen die Technikgläubigkeit".

Die Ausstattung mit technischen Geräten ist sehr gut. Als Behindertenintegrationsschule bekommt das Schulzentrum Ungargasse mehr Geld als andere Schulen im Durchschnitt.

Essen

Es gibt eine Schulküche. Die meisten Schüler kritisierten ihre Qualität, aber ich war meist zufrieden. Seit die Preise massiv erhöht wurden, essen fast nur noch Behinderte, Heimkinder und Lehrer in der Schulküche.

Regen Zulauf hat das Schulbuffet, wo es Wurstsemmeln u. dgl. gibt. Ich habe dort allerdings selten etwas gekauft, da ich die Preise als überteuert empfand.

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Mathematik-Studium

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