Mario Sedlak
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Kronenzeitung-Kochbuch

Dieses Kochbuch enthält eine große Sammlung von Rezepten der typisch österreichischen Küche. Man konnte es für 9,42 € (inkl. Versandkosten) im Online-Shop der Kronenzeitung bestellen. Manchmal gibt/gab es auch Aktionen, wo man das Buch als Geschenk zu einem Zeitungsabo bekommt. Ich habe es aus zweiter Hand erhalten. Meine Ausgabe ist ca. aus dem Jahr 1990. Das Buch wird immer wieder neu aufgelegt.

ISBN: nicht angegeben

Äußere Aufmachung

Nachteilig ist, dass das Buch nicht von allein aufgeklappt liegen bleibt, außer man wendet ein bisschen Gewalt an und streicht die Seiten glatt, wobei sich dann wiederum irgendwann die geklebten Seiten zu lösen beginnen. Besser man verwendet irgendein Gewicht oder schiebt den Buchrand wo drunter.

Inhalt

Das Kochbuch wurde von der größten österreichischen Tageszeitung (die Kronenzeitung) herausgegeben. Die Rezepte stammen von den Lesern, wobei die 1. Auflage bereits auf einen Leser-Aufruf am Anfang des 20. Jahrhunderts zurückgehen soll. Die vorliegende Auflage soll einige neue Gerichte dazubekommen haben. Die Rezepte sollen einfach und für den täglichen Gebrauch praktikabel sein. Auf ausgefallene Zutaten und komplizierte Zubereitungsvorschriften wurde weitgehend verzichtet.

Rezepte sind in folgender Anzahl vorhanden:

Diese Kategorien haben tw. weitere Unterkategorien, innerhalb derer die Rezepte überwiegend alphabetisch nach Name des Gerichts sortiert sind. Nur wenn Varianten eines Rezeptes angegeben werden, finden sich diese gleich nach dem "Original"-Rezept. Am Ende des Buches gibt es einen alphabetischen Index.

Die meisten Gerichte habe ich – als Österreicher! – noch nie irgendwo (auf einer Speisekarte) gesehen geschweige denn selber gegessen.

Außer Rezepten gibt es nicht viel Informationen in dem Kochbuch. Quer durch das Buch sind gerade mal sechs Seiten eingestreut, die minimale Erläuterungen über Maße, Gewichte, Kalorien sowie Hintergrundinfos enthalten.

Allgemeine Tipps & Tricks zum Kochen werden nicht gegeben. Man sollte daher ein gewisses Grundwissen mitbringen. Küchentechnische Fachausdrücke werden zwar möglichst vermieden, aber man sollte wissen: wie dünn ist "dünn auswalken", wie dick ist "dickflüssig", wie viel ist "eine Prise", wie lange dauert "dünsten", "anlaufen lassen" oder "gut anbraten", was heißt "passieren", welche Farbe ist "goldbraun", woran erkennt man, ob "Fett glasig zu werden beginnt" usw.

Über die Mehlspeisen steht:

Die Zutaten sollen von allererster Qualität in der genau vorgeschriebenen Reihenfolge zusammengefügt werden.

Aber woran man "allererste Qualität" erkennt, erfährt man nicht. In dem Buch gibt es keine Einkaufstipps, außer einer Seite für Weine[1] (wo man erfährt, dass der österreichische Rotwein "meist mit Recht" keinen guten Ruf genießt).

Weiter

Meine Erfahrung (Seite 2 von 3)

Quellen

[1] Kronenzeitung-Kochbuch. Wien: Dichand & Falk, S. 367