Ökostrom-Förderung
Die Produktion von Ökostrom ist i. A. teurer als Strom, der in herkömmlichen Kraftwerken erzeugt wird. Nicht nur aus Umweltschutz-
Einspeisetarife
Besitzer von Ökostrom-
| Kraftwerkstyp | Durchschnittlicher Einspeisetarif[1] | Nettoförderung | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Kleinwasserkraft | 6 Cent/kWh | Nahe 0 Cent/kWh | |||
| Windkraftwerke | 7,8 Cent/kWh | 3,0 Cent/kWh (inkl. 1,2 Cent/kWh, welche der Ausgleich von Prognosefehlern kostet[2]) | |||
| Erdwärme- | 9,5 Cent/kWh | 3,5 Cent/kWh | |||
| Biomasse- | 13–| 7– | Solarzellen
| 64 Cent/kWh
| 58 Cent/kWh
| |
Man erkennt große Unterschiede beim Förderbedarf der verschiedenen Kraftwerksarten. Die Förderungen werden letztlich von allen Stromkunden bezahlt (pro Kopf rund 45 EUR/Jahr[3]).
Zusätzlich gibt es tw. auch noch Zuschüsse der Bundesländer oder aus anderen "Töpfen". Die Lage ist ziemlich kompliziert und ändert sich laufend. Wer sich Solarzellen auf's Dach montieren will oder in eine andere Form der Ökostromproduktion investieren will, sollte sich ausreichend Zeit nehmen und sich genau informieren. Da in anderen Staaten Europas tw. höhere Tarife bezahlt werden, ist der Ökostrom-
Verwertung
Der erzeugte Ökostrom wird ins allgemeine Stromnetz eingespeist und auf alle Stromanbieter aufgeteilt. Daher hat jeder Stromanbieter in seiner Stromkennzeichnung einen gewissen Anteil (knapp 10%) erneuerbarer Energie.
Wenn du zusätzlich den Bau neuer Ökostrom-
Weiter
Siehe auch
- Zählpunktpauschale – Eine "Stromzählersteuer" zur Ökostrom-
Förderung - Kraft-
Wärme- – Ist zwar kein Ökostrom, wird aber auch gefördert, weil damit die Energiegewinnung effizienter wird.Kopplung
Weblinks
- Einspeisetarife für Ökostrom in Österreich – siehe auch zeitlichen Verlauf 2003–
2010 - Abwicklungsstelle für Ökostrom AG – Verteilt Fördermittel für Ökostrom in Österreich.
Quellen
| [1] | E-| [2]
| E- | [3]
| E- | |