Mario Sedlak
Strommarkt
Siehe auch
Über mich
Tipps & Tricks
Hauptthemen
Meine Spezialthemen

Strommarkt

Stromanbieter

Seit der Liberalisierung des Strommarkts, die in Österreich im Oktober 2001 begann, gibt es keinen Monopolisten mehr, bei dem jeder, der Strom haben will, Kunde sein muss. Die Stromkunden können nun wählen, von welchem Anbieter sie sich versorgen lassen wollen. Das wichtigste Kriterium ist hier der Preis, da der gelieferte Strom bei jedem Anbieter derselbe ist. Damit der Kunde aber auch Umweltschutz-Aspekte berücksichtigen kann, wurde eine verpflichtende Stromkennzeichnung eingeführt.

Mit der Wechselmöglichkeit wird ein Wettbewerb zwischen Stromkonzernen ermöglicht, die dadurch gezwungen werden, Preise knapper zu kalkulieren.

Netzbetreiber

Das Stromnetz an sich ist nach wie vor ein Monopol, da es höchst unwirtschaftlich und ineffizient wäre, verschiedene Netze zu verlegen. Die Netzbetreiber müssen jedoch strikt getrennt von den Stromanbietern sein und dürfen niemanden bevorzugen.

Da es nur ein Stromnetz gibt, hat ein Wechsel des Stromanbieters keine Auswirkungen auf die Qualität des Stromes, den man bekommt. Auch in der Zuverlässigkeit der Versorgung sind alle Anbieter gleich, da es in Österreich und grenzüberschreitend genügend Kraftwerke gibt, um einen etwaigen Ausfall abzufangen. Die Stromnetze der meisten Länder Europas bilden ein großes Verbundnetz und können sich dadurch gegenseitig helfen. Überregionale Stromausfälle entstehen durch Ausfall von Netzverbindungen – Ausfälle von Kraftwerken sind normalerweise kein Problem.

Der Netzbetreiber ist verantwortlich dafür, dass zu jeder Zeit genügend Strom erzeugt wird. Falls momentan zu wenig Strom produziert wird, besorgt er den fehlenden Strom selbst und stellt dies nachträglich den Stromanbietern, die zu wenig Strom produziert haben, in Rechnung. Diese Fehlmengen heißen Ausgleichsenergie.

Weiter

Stromhandel

Siehe auch

Weblinks

Seite erstellt am 25.6.2007 – letzte Änderung am 2.9.2016