Mario Sedlak
Strom
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Energie
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Kosten von Kraftwerken

Errichtungskosten

Der Bau eines Kraftwerks kostet umso mehr, je höher die Leistung des Kraftwerks ist.

Einfache Faustregel: Pro installiertem Watt kostet die Errichtung ca. 1 EUR.

Typische Kraftwerksleistungen bewegen sich im Bereich von Megawatt bis Gigawatt. Ein Wärmekraftwerk mit einer Leistung von 400 MW kostet nach der Faustregel rund 400 Millionen EUR.

Bei Verwendung von fossiler Energie sind die Kosten manchmal etwas unter 1 EUR/W, bei Ökostrom-Kraftwerken oft deutlich darüber. Am höchsten sind die Kosten von Solarzellen.

Variable Kosten

Wie viel die Stromerzeugung selbst kostet, ist je nach Kraftwerksart vollkommen verschieden:

Die Kraftwerke mit den höchsten variablen Kosten kommen i. A. nur dann zum Einsatz, wenn entsprechend hohe Preise an den Strombörsen bezahlt werden bzw. wenn der Stromverbrauch entsprechend hoch ist. Sie bestimmen daher auch die Umweltwirkungen durch den Verbrauch von Strom.

Vollkosten

Die Vollkosten ergeben sich aus Errichtungskosten + fixen und variablen Betriebskosten. Sie bestimmen, ob sich der Bau eines neuen Kraftwerks rechnet.

Dividiert man die Vollkosten durch die gesamten während der (geplanten) Lebensdauer des Kraftwerks (voraussichtlich) erzeugten Kilowattstunden, erhält man eine Zahl, die man einfach mit dem aktuellen Großhandels-Marktpreis vergleichen kann. Ökostrom-Kraftwerke (außer Kleinwasserkraft) liegen bei den Vollkosten noch deutlich über dem Marktpreis und werden daher mittels kostendeckender Einspeisetarife gefördert.

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Regelkraftwerke

Siehe auch

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