Erdwärme-Kraftwerke
Die Nutzung der Erdwärme ist eine derzeit noch wenig verwendete, aber aussichtsreiche Technik zur Stromerzeugung.
Die Erde wird in ihrem Inneren durch den radioaktiven Zerfall von Atomen ständig aufgeheizt. In der Nähe von Vulkanen oder in Erdbebengebieten kann diese Wärme nahe an die Oberfläche kommen. Diese Gebiete eignen sich für Erdwärme-
Um die Wärme an die Oberfläche zu holen, pumpt man z. B. Wasser durch die heißen Gesteinsschichten. Dadurch kühlt das Gestein allmählich ab. Ein Erdwärme-
Potenzial
Betrachtet man den Wärmevorrat des gesamten Erdinneren, ist dieser nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich. Technisch und wirtschaftlich sind jedoch nur die obersten 3–
Vorteile
- konstante Erzeugung
- kein Brennstoffbedarf
Nachteile
- neue Technologie mit noch wenig Praxiserfahrungen
- teure Bohrungen
- Erfolg ist schwer prognostizierbar
- Auslösung von Erdbeben möglich
- Durch chemische Reaktionen kann sich der Boden heben.
- lange Genehmigungsverfahren und Planungszeiten
Weiter
Siehe auch
- Wärmepumpe – Nutzung der oberflächennahen Erdwärme
Weblinks
- Aktuelle und mögliche Erdwärme-
Nutzung in Österreich - Udo Leuschner: Chronik der wichtigsten Nachrichten über Erdwärme-
Nutzung (Geothermie)
Quellen
| [1] | Eigene Abschätzung anhand der Daten in Möglichkeiten geothermaler Stromerzeugung in Deutschland (PDF, 3,3 MB), S. 5, 17f. (im PDF S. 7, 19f.):
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| [2] | Greenpeace: 2000 Megawatt – sauber! Die Alternative zum geplanten RWE Braunkohle- |