Kraft-Wärme-Kopplung
Ein Wärmekraftwerk kann max. 45–
Funktionsweise
Die ausgekoppelte Wärme wird als Fernwärme über Rohrleitungen zum Verbraucher gebracht. Es handelt sich dabei jedoch nicht um "Abwärme" in dem Sinn, dass hier ein Abfallprodukt der Stromerzeugung genutzt wird, das so oder so anfällt. Ich habe lange genau das geglaubt, weil mir die Publikationen der Stromfirmen diesen Eindruck vermittelten. Tatsächlich ist es so:[1]
- Der Dampf wird in einem Wärmekraftwerk normalerweise so lange genutzt, bis er bei einer Temperatur von 20–
30°C kondensiert. (Durch die Kondensation erzeugt er einen Unterdruck, wodurch er nicht schon bei 100°C zu Wasser wird.) - Zur Nutzung als Fernwärme braucht man 60–
150°C (je nach Außentemperatur). - Deshalb wird vor der Turbine Dampf abgezweigt.
- Das senkt die elektrische Leistung.
- Alles in allem kostet die Erzeugung von 1 kWh Fernwärme 0,3–
0,6 kWh Brennstoff. Diese Zahl ist kleiner als 1, weil durch das Abzweigen von Dampf mehr Wärmeenergie gewonnen als elektrische Energie verloren wird, aber doch größer als 0, weil Fernwärme eben kein reines "Abfallprodukt" ist.
Vorteil
Mittels Kraft-
Zur Nutzung der Kraft-
Am effizientesten sind Gaskraftwerke, die genau dann in Betrieb sind, wenn Wärme gebraucht wird. Sie produzieren den Strom sozusagen "nebenbei". Allerdings können diese Gaskraftwerke dann nicht zur Netzregelung verwendet werden.
Grenzen
- Im Vergleich mit einer guten Wärmepumpe unterliegt die Kraft-
Wärme- Kopplung. - Bei der Kraft-
Wärme- (für Einfamilienhäuser) ist die Stromausbeute meist relativ gering und somit auch der Umweltvorteil. Dem stehen hohe Kosten gegenüber.Kopplung im kleinsten Maßstab
Mein Fazit
Da im innerstädtischen Bereich zu wenig Platz ist, um den Wärmebedarf aller Hochhäuser mit Wärmepumpen oder Sonnenkollektoren zu decken, ist und bleibt die Kraft-
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Siehe auch
Quellen
| [1] | Fernwärme Wien, Handbuch der Stadt Wien, 2000, S. II/71 |