Mario Sedlak
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Wünsche an die Politik

Was ich im Staat ändern würde

Was sich der durchschnittliche Wähler von der Politik wünscht

Meine Wünsche an den Staat sind wohl ziemlich ungewöhnlich. Kaum jemand wünscht sich Sparmaßnahmen oder Steuererhöhungen, von denen er selbst betroffen wäre. Meinem Eindruck nach befolgt der durchschnittliche Wähler einen ganz einfachen Grundsatz:

Wer mir ein paar Geldscheine ins Börsel geben will, den wähl ich. Wer mir Geld wegnehmen will, den wähl ich nicht.

Steuererhöhungen werden vielfach als "reine Abzocke" empfunden. Verlangt wird: Runter mit den unverschämt hohen Steuern und Abgaben! Dafür mehr Förderungen für Familie, Arbeit, Bildung, Umwelt usw. Woher das Geld kommt? Na, von den "Reichen"! Wobei sich meiner Erfahrung nach kaum jemand selber zu den Reichen zählt. Die meisten reihen sich bei denen ein, "die gerade so irgendwie über die Runden kommen". Egal, wie viel man verdient oder besitzt, reich sind anscheinend immer nur die anderen, die noch mehr haben. Zu diesem Schluss kommt auch ein Profil-Bericht.

Österreichs "Arme" zählen zu den reichsten Armen der Welt. Doch trotz aller Sozialleistungen und Transferzahlungen, von denen sie profitieren, fühlen sich viele von ihnen abgezockt und ausgebeutet. Ich finde, wir – die wir das Glück haben, in einem Land zu leben, in dem es uns so gut geht – sollten auch einmal zufrieden sein mit dem, was wir haben, anstatt immer noch mehr zu fordern.

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Bedingungsloses Grundeinkommen