Mario Sedlak
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Aloe-Vera-Pflanze

Aloe Vera

Im Jahr 2005 erzählte mir eine Verkäuferin, die im Multilevel-Marketing tätig ist, über die positiven Wirkungen auf die Gesundheit, die man durch regelmäßiges Trinken von Aloe-Vera-Saft erzielen kann:

In den ersten Tagen kann man nach Einnahme des Aloe-Vera-Safts Durchfall bekommen. Das ist laut Verkäuferin ein Zeichen dafür, dass der Körper nun alle alten Giftstoffe ausscheidet. Ich hingegen habe eine andere Erklärung: Aloe-Vera-Saft wurde früher als Abführmittel verwendet (heute wegen gravierender Nebenwirkungen nicht mehr), und obwohl die Herstellerfirmen versprechen, dass sie für ihren Aloe-Saft nur das Innere der Blätter verwenden, in denen die abführenden Stoffe nicht vorkommen, gelingt ihnen das vielleicht nicht zu 100%. Durchfall ist meiner Meinung nach ein Zeichen dafür, dass die zugeführte Nahrung etwas enthält, was der Körper nicht haben will und daher möglichst schnell wieder ausscheidet.

Die Aloe-Vera-Pflanze wächst in der Wüste und speichert viel Wasser. Um sich vor Fraßfeinden zu schützen, bildet sie chemische Abwehrstoffe. Ein weiteres Indiz dafür, dass diese auch in dem verkauften Saft noch vorkommen, ist meines Erachtens der extrem bittere Geschmack. Um diesen zu überdecken, werden die Säfte vorwiegend mit starker Aromatisierung angeboten.

Wissenschaftliche Studien

Ich habe mich informiert, was unabhängige Quellen über Aloe Vera sagen. Verbraucherorganisationen, TV-Sender und sogar die Weltgesundheitsorganisation sind sich allesamt einig:[1]

Bevor man mit einer Aloe-Vera-Trinkkur beginnt, sollte man mit einem Arzt sprechen. Abgeraten wird Leuten mit Verdauungsproblemen, empfindlichen Nieren oder Herzbeschwerden.[2]

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Entgegnung der Aloe-Vera-Befürworter

Literatur

Quellen

[1]
[2] Konsument, 7/2004, S. 19