Mario Sedlak
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Wartung des Warmwasserspeichers

Laut Anleitung muss mein Warmwasserspeicher einmal pro Jahr von einem "anerkannten Installations-Fachmann" gewartet werden.

Kalk

Wenn man, so wie ich, auf hohe Warmwassertemperaturen verzichtet, dann erspart man sich nicht nur viel Strom sondern auch das Problem mit dem Kalk, der im Speicher ab ca. 60°C vermehrt auskristallisiert und dort immer mehr wird.

Der Speicher meiner Mutter, der auf 60–70°C eingestellt war, enthielt bei der 1. Wartung nach Jahren einen ganzen Kübel voller Kalk. Der sah aus wie rostige, braune Eisenspäne. Probleme macht die Kalkansammlung aber eigentlich nicht:

Korrosionsschutz

Damit der Speicher nicht zu rosten anfängt, gibt es im Inneren einen speziellen Stab ("Opferanode"), der sich anstelle der Speicherwand auflösen soll. Das tut er auch im Laufe der Zeit und daher muss er bei jeder Wartung überprüft und ggf., wenn er zu dünn geworden ist, ersetzt werden.

Leider kann man sich nicht darauf verlassen, dass die teuer bezahlten Handwerker darüber Bescheid wissen. Meine Mutter leistete sich eine professionelle Wartung durch eine Fachfirma, dennoch war der Warmwasserspeicher 5 Jahre später kaputt: die Beschichtung der Innenwand löste sich ab und Wasser trat aus. Zum Zeitpunkt der Wartung war der Speicher laut Handwerker noch in sehr gutem Zustand. Den sichtbar abgenutzten Korrosionsschutz-Stab tauschte der Handwerker nicht aus, nur eine Dichtung. Leider war ich damals noch zu wenig informiert und verließ mich zu viel auf das "Fachwissen" der Experten.

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Sicherheitsventil für den Warmwasserspeicher – Sollte man regelmäßig überprüfen.