WWF (World Wide Fund For Nature)
Der WWF ist die größte Umweltschutzorganisation der Welt. In Österreich hat der WWF wahrscheinlich um die 100 000 Unterstützer. Seine Spendeneinnahmen sind deutlich geringer als die von Greenpeace.
Arbeit
Schwerpunkte der WWF-
Prinzipien
Ein weiterer Unterschied zu Greenpeace und Global 2000 ist, dass der WWF auch Geld von Firmen annimmt. Das kann zu Interessenskonflikten führen, aber andererseits auch neue Möglichkeiten eröffnen.[1] Vor allem erschließt es zusätzliche Finanzierungsquellen. Ich finde die Kooperationen mit der Wirtschaft ok, solange die Umweltschutzarbeit nicht darunter leidet.
Generell gibt sich der WWF deutlich weniger kämpferisch als Greenpeace und Global 2000. Er sucht stattdessen Kompromisse. Ex-
Aktionismus ist nicht mehr so wichtig. Heute muss man schauen, dass man möglichst breite Zustimmung bekommt. Man muss die Leute kennen, muss wissen, was ankommt und wo Probleme liegen.[2]
Vielleicht ist das wirklich nötig, um etwas zu erreichen, aber so ganz glücklich bin ich mit der Einstellung nicht. Ich sehe die Gefahr, dass gewisse wichtige Dinge gar nicht mehr angesprochen werden, nur weil das die "breite Zustimmung" gefährden könnte. Die "Verstrickung mit der Industrie" wird heftig kritisiert und beeinträchtigt die Glaubwürdigkeit des WWF. Der WWF weist die Vorwürfe zurück.
Spendenwerbung
Der WWF macht recht viel Werbung auf Plakaten, in Zeitschriften und sogar im Fernsehen. Dazu muss man wissen, dass der WWF viele Werbeplätze vergünstigt oder sogar kostenlos bekommt.[3] Und ganz ohne Werbung geht es nicht, denn nur wenige Spender kommen "von alleine". Siehe Fundraising
Service
Obwohl der WWF wie Greenpeace und Global 2000 viele Vollzeitkräfte beschäftigt, muss ich doch leider feststellen:
- E-
Mails bleiben häufiger unbeantwortet. - Die WWF-
Website ist weniger informativ.
Weiter
Literatur
- WWF: Kleines Umweltschutz-
Taschenlexikon , 1987 – Von Abfall bis Waldsterben werden viele Themen angesprochen, über die der WWF heute schon lange nicht mehr berichtet. Ganz offen liest man darin, dass der Fremdenverkehr eine "Bedrohung für die Umwelt" darstellen kann. Von solchen Aussagen ist der WWF wohl abgekommen, weil er keine Feinde haben will.
Quellen
| [1] | WWF- |
| [2] | Panda. Das WWF- |
| [3] | Vgl. Werbekampagne des WWF Deutschland 2005 (PDF) |


