Mario Sedlak
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Welchen Anteil hat der Mensch am Klimawandel?

Der ÖAMTC weist darauf hin:

Bei der Diskussion um den Klimawandel ... geht leicht die Tatsache unter, dass nur vier Prozent der CO2-Emissionen vom Menschen verursacht werden.[1]

Was soll damit suggeriert werden?

So arbeiten Lobbys: Durch geschickte Auswahl von Fakten – und Unterschlagen von anderen – machen sie Stimmung für ihren Standpunkt. Uninformierte Laien kann man so leicht irreführen. Die, die sich auskennen und das Argument durchschauen, sind oft nur eine kleine Minderheit. Lobbys zählen darauf, dass sich diese Minderheit kein Gehör verschaffen kann.

Die Kohlendioxid-Emissionen zu vergleichen ist nicht sachgerecht. Tatsächlich relevant kann ja nur sein:

Klimawissenschaftler gehen davon aus, "dass der menschliche Einfluss auf das Klima inzwischen sehr wahrscheinlich dominant ist."[2]

Berücksichtigt man, dass Pflanzen und Meere bisher knapp 50% unserer Kohlendioxid-Emissionen aufgenommen haben, dann ist der Anteil am Klimawandel, der auf menschliche Aktivitäten zurückgeht, sogar größer als 100%! Die Natur ist nicht schuld, wie von Lobbys suggeriert, sondern hat uns im Gegenteil sogar geholfen, dass es noch nicht schlimmer gekommen ist.

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Österreichs Kyoto-Ziel (Seite 19 von 23)

Quellen

[1] Auto-Touring. Das ÖAMTC-Magazin, 1/2010, S. 8
[2] Stefan Rahmstorf: Klimawandel und CO2: haben die "Skeptiker" recht? (PDF), S. 1