Schlafen
Schlafdauer
Schlafen ist ein grundlegendes Erfordernis des menschlichen Lebens – und auch ein sehr zeitintensives: Ich brauche im Durchschnitt 10 Stunden pro Tag, inkl. 40 min zum Einschlafen und 20 min zum Aufwachen. Zur Bestimmung dieser Zeiten habe ich monatelang meinen Schlaf-
Ausreichend zu schlafen, ist mir sehr wichtig und meines Erachtens kein Luxus sondern Notwendigkeit: Wenn ich nicht ausgeschlafen bin, kann ich nicht kreativ sein, z. B. schreiben oder mir Problemlösungen ausdenken. Es gibt Studien, wonach Menschen, die tagsüber geistig sehr aktiv sind, nachts mehr Schlaf brauchen.[1] Das könnte meinen überdurchschnittlichen Schlafbedarf erklären.
Ich glaube, dass mein Körper selbst am besten weiß, wie viel Schlaf er braucht und dass es am besten ist, ihm seine Wünsche zu erfüllen.
Schlafposition
Ich schlafe immer am Bauch oder auf der Seite. Am Rücken liegend kann ich kaum einschlafen. Das war schon immer so. Laut einer Broschüre ist die Bauchlage schädlich für die "notwendigerweise intensiv gedrehte Halswirbelsäule" und "auf jeden Fall zu vermeiden".[2] Ich bin davon jedoch nicht überzeugt und vertraue bis auf Weiteres meinem Instinkt.
Den Kopfpolster verwende ich nur am untersten Ende, sodass er gerade noch den oberen Teil meines Kopfes stützt.
Ich muss unbedingt zugedeckt sein, sonst schlafe ich schwer ein. Wenn's heiß ist, verwende ich statt der Decke ein Leintuch und decke mich zumindest tw. zu.
Umgebungseinflüsse
- Sonnenschein stört mich überhaupt nicht. Wenn's hell ist, kann ich genauso gut schlafen.
- Auch hohe Temperaturen rauben mir nicht den Schlaf.
- Zum Einschlafen brauche ich Ruhe. Ich schlafe nicht beim Fernsehen oder Musikhören. Wenn ich einmal schlafe, wache ich durch Umgebungsgeräusche jedoch nicht mehr so leicht auf.
- Ich schlafe nie bei offenem Fenster (außer untertags), da ich sonst bei einem Kälteeinbruch krank werden kann.
- Die Raumtemperatur sollte nicht niedriger als 20°C sein. Bei 14°C, wie manchmal empfohlen wird, kann ich leicht krank werden, wenn ich mich im Schlaf abdecke.
Sekundenschlaf
Jeder weiß, dass es sehr gefährlich sein kann, wenn man beim Autofahren einnickt. Was aber nicht so bekannt ist: Sekundenschlaf ist auch bei offenen Augen möglich. Das hat man z. B. bei Schlafentzugsexperimenten festgestellt.
Ich glaube, dieses Phänomen auch zu kennen: Wenn ich gerade nichts zu tun habe, z. B. beim Warten auf die U-Bahn, dann fixiere ich manchmal für ein paar Sekunden bis zu 1 Minute irgendeinen Punkt, ohne die Augen jedoch scharf zu stellen. Es ist, als würde mein Gehirn hier in einen "Bereitschaftsmodus" gehen. Diesen Zustand kann ich jederzeit beenden, aber es ist angenehm, wenn er länger anhält. Ein Wimpernschlag kann ausreichen, und mein Gehirn schaltet wieder auf "normal".
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Weblinks
- Alexander Borbély: Das Geheimnis des Schlafs. Neue Wege und Erkenntnisse der Forschung, 1998 – Ein ganzes Buch online über's Schlafen! So spannend, dass es mir den Schlaf raubte...
- Quarks & Co: Warum schlafen wir?, WDR, 31.3.2009
Quellen
| [1] | Amerikanischer Psychiater Ernest Hartmann lt. Carl Sagan: Die Drachen von Eden. Das Wunder der menschlichen Intelligenz. München; Zürich: Droemer Knaur, 1978 (Original 1977), S. 157 |
| [2] | Fit für's Leben. Der Gesundheitsratgeber von A bis Z, S. 21 (Hauptzielgruppe der Broschüre sind anscheinend Pensionisten.) |
