Kritik an der E-Control
Bei vielen Umweltschützern ist die E-Control nicht beliebt:
| Vorwurf
| Meine Meinung
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- Global 2000 und Greenpeace werfen der E-Control vor, unzureichende Vorschriften über die Stromkennzeichnung erlassen zu haben, die nicht dem Gesetz entsprechen. Durch die "staatlich subventionierte Atomstromwäscherei" werden Stromkunden falsch informiert und Ökostrom-Anbieter benachteiligt.
| Tatsächlich ist die Stromkennzeichnung aufgrund diverser Mängel mehr oder weniger unnütz. Ein besonderes Versagen oder gar einen Rechtsbruch der E-Control kann ich jedoch nicht erkennen. Ich halte die Probleme mit der irreführenden Stromkennzeichnung für prinzipbedingt. Wer besonders umweltfreundliche Stromanbieter sucht, muss andere Kriterien verwenden.
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- E-Control-Chef Boltz torpediert seit Jahr und Tag die Ökoenergien, meint der Umweltdachverband.
- Greenpeace wirft E-Control Anti-Ökostrom-Kampagne vor.
- Stefan Hantsch von der IG Windkraft meint: "Nach meiner Einschätzung versucht Boltz den Menschen weis zu machen, dass man in den nächsten 50 Jahren mit dem alten Energiemix auskommen muss."
- Hans Kronberger von Photovoltaic Austria: "Er gibt bei Pressekonferenzen Zahlen an, die dann aus den erstellten Berichten nicht nachvollziehbar sind, selbstverständlich zu Ungunsten der Erneuerbaren, das ist eine Irreführung der Öffentlichkeit."[1]
| Mir gefällt es ebenfalls nicht, wenn die E-Control auf die hohen Kosten von meiner Meinung nach aussichtsreichen ökologischen Zukunftstechnologien wie die Einspeisung von Biogas ins Gasnetz hinweist[2] oder von einer "Übererfüllung" der Ökostrom-Ziele redet[3] und behauptet, größere Ziele wären unrealistisch. Aber die E-Control ist eben keine Umweltschutzorganisation. Eindeutige Unwahrheiten habe ich auf ihrer Website nicht gefunden.
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Weitere Kritikpunkte
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Quellen