DAB-Bank
Ich habe seit vielen Jahren ein Wertpapierdepot bei der DAB-Bank in Deutschland und bin sehr zufrieden damit. Die DAB-Bank ist eine reine Internet-Bank ohne Filialen. Mit über 1 Million verwalteter Depots gehört sie zu den Top-Banken.
Vorteil
Entscheidend war für mich die geringe Spesenbelastung bei der DAB-Bank, denn sie verlangt weder Depotgebühr noch Kontoführungsgeführ. Man bezahlt nur für Käufe und Verkäufe. Dieses Angebot ist in Österreich konkurrenzlos.
Ich bin auf die DAB-Bank über einen Newsletter vom deutschen Finanzportal Wallstreet-Online aufmerksam geworden. Die DAB-Bank macht in Österreich keine Werbung – vermutlich weil man dem eigenen Tochterunternehmen[1] Direktanlage.at, welches nicht ganz so günstige Konditionen hat, keine Konkurrenz machen will.
Eröffnung des Depotkontos
Wie jede Bank muss auch die DAB-Bank die Identität des Kunden feststellen, bevor sie für ihn ein Konto eröffnen darf. Das geht auch ohne nach Deutschland zu reisen. Ich habe eine Kopie von meinem Ausweis gemacht und diese am Bezirksgericht beglaubigen lassen. Das kostete nur 1,40 EUR.
Die Überweisung auf das Depotkonto bei der DAB-Bank ist mit keinen höheren Spesen verbunden, da es sich um eine Überweisung innerhalb der EU handelt.
Steuerliche Behandlung
Als Österreicher wird einem auf einem deutschen Depot keine Kapitalertragsteuer abgezogen. Die erzielten steuerpflichtigen Erträge muss man stattdessen in die Einkommensteuererklärung aufnehmen.
Eigene Erfahrung
Ich wickle alle Aufträge über das Internet ab. Telefon wäre auch möglich. Bis jetzt hatte ich keine nennenswerten technischen Probleme. Die Funktionen auf der Website wirken recht ausgereift, wie ich es bei einer Bank dieser Größe erwarte.
Weiter
Weblinks
Quellen