Mario Sedlak
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CouchSurfing Grillabend

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CouchSurfer-Treffen zu einer Radtour

Meine Erfahrung mit CouchSurfing

Ich bin zu CouchSurfing über Freunde gekommen, die dort sehr aktiv sind und nur gute Erfahrungen gemacht haben. Mein Profil habe ich im Jahr 2007 angelegt. Die Registrierung und Nutzung der Plattform ist kostenlos.

Es gibt natürlich keine Verpflichtung, Fremde bei sich zuhause aufzunehmen. Ich war zunächst nur bei CouchSurfer-Treffen.

Dann habe ich versucht, CouchSurfer in anderen Städten zu treffen. Leider erhielt ich nur Absagen, was ich darauf zurückführe, dass ich die Erwartungen der CouchSurfer noch nicht kannte. Ich hatte es mir viel zu einfach vorgestellt. Selbst wenn man sich nur zum Stadtspaziergang treffen will, erwartet der CouchSurfer eine individuelle Nachricht, aus der hervorgeht, dass man sein Profil vollständig gelesen hat und warum man ausgerechnet ihn anschreibt. Es geht nicht nur um Kulturaustausch – man hat sich quasi um seine Freundschaft zu bewerben.

Als Gast

Bei meiner Radtour nach Italien im Jahr 2011 habe ich erstmals bei CouchSurfern übernachtet. Ich war überwältigt vom Vertrauen und der Hilfsbereitschaft, die mir entgegengebracht wurde. Und ich lernte tatsächlich interessante Personen kennen, denn ich suchte nach CouchSurfern mit ähnlichen Vorlieben.

Für meine Reise nach Innsbruck fand ich keine Couch. Ich führe das darauf zurück, dass ich in dem Fall mit dem Auto anreisen und auch noch eine Nicht-CouchSurferin mitnehmen wollte. Das wirkte wahrscheinlich zu "normal" auf die von mir angeschriebenen Gastgeber, sodass sie alle "leider, leider" gerade an dem Wochenende nicht zuhause, schon voll belegt oder aus anderem Grund verhindert waren. Den wahren Grund (uninteressant, unsympathischer Eindruck, ...) zu nennen, scheint unüblich zu sein. Neulinge haben es deshalb schwerer, aus Fehlern zu lernen.

Jedenfalls kann es Stunden dauern, bis man eine Couch gefunden hat. Ich brauche im Durchschnitt 10 Minuten, bis ich eine passende Person gefunden und eine individuelle Anfrage abgeschickt habe. Natürlich ist selten gleich die 1. Anfrage ein Erfolg. Die Gemeinschaft hat damit ihr Ziel erreicht: jene Leute, die nur auf ein kostenloses Quartier aus sind, abzuhalten.

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CouchSurfer, die bei mir übernachteten

Als Gastgeber

Ich habe bisher erst wenige CouchSurfer bei mir übernachten lassen. Probleme traten dabei nicht auf. Da es in Wien keinen Mangel an CouchSurfing-Quartieren zu geben scheint, bekomme ich nur selten Anfragen.

Website

Optisch finde ich die CouchSurfing-Website sehr ansprechend und man hat sich offenbar viele nützliche Funktionen einfallen lassen, um der Gemeinschaft das CouchSurfen möglichst einfach zu machen. Trotzdem habe ich ein paar Kritikpunkte:

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CouchSurfing und Nachhaltigkeit